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Venezuelas PrÀsident Maduro sichert sich die Macht bis 2025

Von dpa
Aktualisiert am 21.05.2018Lesedauer: 2 Min.
Nicolas Maduro, PrÀsident von Venezuela, spricht nachdem das Wahlamt seine Wiederwahl bestÀtigt hatte.
Nicolas Maduro, PrÀsident von Venezuela, spricht nachdem das Wahlamt seine Wiederwahl bestÀtigt hatte. (Quelle: Ariana Cubillos, AP./dpa)
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Caracas (dpa) - Venezuelas PrĂ€sident NicolĂĄs Maduro ist trotz der schwersten Krise in der Geschichte des Landes erwartungsgemĂ€ĂŸ zum Wahlsieger erklĂ€rt worden. Die ohnehin schon umstrittene Abstimmung wurde von massiven ManipulationsvorwĂŒrfen begleitet.

Wie das Wahlamt mitteilte, habe der Sozialist Maduro 68 Prozent der Stimmen erhalten. Auf den stĂ€rksten Gegenkandidaten Henri FalcĂłn von der gemĂ€ĂŸigten Opposition entfielen demnach 21 Prozent der Stimmen. Nach einem Boykottaufruf lag die Wahlbeteiligung bei 46 Prozent. Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an. Herausforderer FalcĂłn fordert Neuwahlen.


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Maduro regiert seit 2013. Jetzt hat er die Macht der Sozialisten bis 2025 gesichert. Experten gehen davon aus, dass sich die Regierung nun weiter radikalisiert. Denn ein Ende der schweren Wirtschafts- und Sozialkrise ist nicht absehbar. Wegen Devisenmangels kann das ölreichste Land der Welt kaum noch Lebensmittel und Medikamente einfĂŒhren. Hunderttausende Venezolaner haben sich bereits in die NachbarlĂ€nder abgesetzt. Beobachter sprechen von der grĂ¶ĂŸten Migrationsbewegung in der Geschichte Lateinamerikas.

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Zudem dĂŒrfte Venezuela international immer stĂ€rker isoliert werden. 14 LĂ€nder aus der Region riefen am Montag ihre Botschafter zu Konsultationen nach Hause. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte die Abstimmung. "Das waren nicht die freien, fairen und transparenten Wahlen, die das venezolanische Volk verdient hat", sagte er am Montag am Rande des G20-Außenministertreffens in Buenos Aires.

Maduro hatte die eigentlich fĂŒr Ende des Jahres geplante Wahl vorgezogen, um von der gegenwĂ€rtigen SchwĂ€che der Opposition zu profitieren. "Wir haben einen historischen Rekord erzielt. Niemals zuvor hat ein PrĂ€sidentschaftskandidat 68 Prozent der Stimmen erhalten", sagte Maduro. "Ich bin der PrĂ€sident derer, die fĂŒr mich gestimmt haben, derer, die die Kandidaten der Opposition gewĂ€hlt haben und derer, die nicht zur Wahl gegangen sind. Ich rufe zu einem großen nationalen Dialog auf."

Die Opposition sprach von WahlfÀlschung und erkannte das Ergebnis nicht an. "Das war kein richtiger Prozess. Wir akzeptieren ihn nicht und fordern Neuwahlen", sagte Henri Falcón. Er war der einzige Kandidat der Regierungsgegner mit Gewicht, der trotz des Boykottaufrufs der Opposition angetreten war. Es habe eine Reihe von Manipulationen gegeben, beispielsweise hÀtten RegierungsanhÀnger in der NÀhe von Wahllokalen kontrolliert, ob SozialhilfeempfÀnger auch wirklich zur Wahl gingen.

Auch im Ausland stieß die Wahl in dem sĂŒdamerikanischen Land grĂ¶ĂŸtenteils auf Ablehnung. "Das war eine neuerliche Simulation einer demokratischen Wahl in Venezuela", sagte Argentiniens PrĂ€sident Mauricio Macri. Sein chilenischer Kollege SebastiĂĄn Piñera schrieb auf Twitter: "Die Wahl in Venezuela erfĂŒllt noch nicht einmal die Minimalanforderungen einer echten Demokratie."

UnterstĂŒtzung erhielt Maduro hingegen von Boliviens linkem Staatschef Evo Morales. "Das souverĂ€ne venezolanische Volk hat erneut ĂŒber den Interventionismus des nordamerikanischen Imperiums triumphiert", schrieb er auf Twitter. "Die freien Völker werden sich niemals unterwerfen."

Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF) rechnet fĂŒr das laufende Jahr mit einem Einbruch der Wirtschaftskraft um 15 Prozent und einer Inflationsrate von mehr als 13 000 Prozent.

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