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Miller übernimmt Kommando: Neuer Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan

Miller übernimmt Kommando  

Neuer Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan

02.09.2018, 12:28 Uhr | dpa

Miller übernimmt Kommando: Neuer Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan. Der neue Oberbefehlshaber erhält während der Führungswechselzeremonie die Flagge der Nato-Mission "Resolute Support".

Der neue Oberbefehlshaber erhält während der Führungswechselzeremonie die Flagge der Nato-Mission "Resolute Support". Foto: Massoud Hossaini/AP. (Quelle: dpa)

Kabul (dpa) - Die Nato-Mission Resolute Support und die amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan haben einen neuen Oberbefehlshaber. Der amerikanische General Austin Scott Miller übernahm am Sonntag das Amt von John Nicholson.

Bei einer Zeremonie in Kabul sagte Miller: "Wir haben harte Entscheidungen vor uns." Um die Voraussetzungen für eine politische Aussöhnung zu schaffen, sei militärischer Druck notwendig.

Miller war bis zu seiner Ernennung Oberbefehlshaber des Spezialkräfte-Oberkommandos JSOC. In dieser Eigenschaft beaufsichtigte er die Elite-Spezialmissionen, etwa des Seal Team Six der Marine und der Delta Force der Armee.

Miller war unter anderem als Delta Force Captain und Bodentruppen-Kommandant in der Schlacht von Mogadischu 1993 im Einsatz, die durch den Film "Black Hack Down" bekannt wurde. Er diente mehrere Male in Afghanistan und im Irak.

Derzeit kommandiert Miller rund 16.000 in Afghanistan stationierte Nato-Soldaten. Sie trainieren und beraten die afghanischen Streitkräfte. Die Taliban setzen diese seit Monaten an vielen Fronten schwer unter Druck.

Miller kommt zudem ein Jahr, nachdem US-Präsident Donald Trump eine neue, aggressivere Strategie für Afghanistan vorgestellt hatte. Sie hatte nach Jahren der Truppenabzüge die Aufstockung von etwa 8400 auf derzeit rund 14.000 US-Soldaten zur Folge. Viele sollten zur Ausbildung der afghanischen Armee und Polizei eingesetzt werden. Aber es gibt auch sehr viel mehr Luftangriffe sowie mehr Kampfeinsätze der US-Spezialkräfte. Trumps Strategie hat bislang keine Wende gebracht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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