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Von Landesstreitkräften?: Bundeswehr-Konvoi in Mali beschossen

Von Landesstreitkräften?  

Bundeswehr-Konvoi in Mali beschossen

18.02.2019, 10:49 Uhr | dpa

Von Landesstreitkräften?: Bundeswehr-Konvoi in Mali beschossen. Ein Soldat der Bundeswehr steht am Flughafen nahe des Stützpunktes in Gao im Norden Malis (Archivbild).

Ein Soldat der Bundeswehr steht am Flughafen nahe des Stützpunktes in Gao im Norden Malis (Archivbild). Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Gao (dpa) - Beim Bundeswehr-Einsatz in Mali ist ein deutscher Konvoi vermutlich von Soldaten der malischen Streitkräfte beschossen worden, mit denen sie eigentlich zusammenarbeitet.

Die Deutschen erwiderten am Samstagabend das Feuer, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Sonntagabend sagte. Zuvor hatte "Der Spiegel" über den Vorfall berichtet. Der Konvoi sei gegen 21.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit etwa 50 Kilometer westlich von Gao mit Handwaffen beschossen worden, erläuterte der Sprecher. Erst später sei klar geworden, dass es sich vermutlich um einen Schusswechsel mit malischen Soldaten gehandelt habe.

Die Bundeswehrsoldaten waren im Einsatz, um ein Fahrzeug der belgischen Streitkräfte zu bergen. Alle Bundeswehrsoldaten seien unverletzt in ihr Lager zurückgekehrt, sagte der Sprecher. Bei dem Vorfall sei vermutlich ein malischer Soldat verwundet worden. Bislang könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, dass er von den Deutschen getroffen worden sei. Was genau passiert ist und wie es zu dem gefährlichen Zwischenfall kam, soll nun aufgeklärt werden. "Es war da schon dunkle Nacht, als das passiert ist", sagte der Sprecher.

Der verletzte malische Soldat wurde anschließend von der Bundeswehr in eine französische Sanitätseinrichtung gebracht und schwebte den Angaben am Sonntag zufolge weiterhin in Lebensgefahr.

Die Bundeswehr beteiligt sich in Mali mit rund 1000 Soldaten an der UN-Mission Minusma zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. Sie sind vor allem in der nordöstlichen Stadt Gao stationiert. Vor allem im Norden des Landes sind in der Sahara zahlreiche Gruppen islamistischer Extremisten aktiv.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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