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Serbien: Regierungskritiker stürmen Staatssender RTS

Proteste in Serbien  

Regierungskritiker stürmen Staatssender RTS

17.03.2019, 15:34 Uhr | AFP

Serbien: Regierungskritiker stürmen Staatssender RTS. Polizeibeamte durchsuchen das Gebäude des Staatssenders RTS  (Quelle: AP/dpa/Darko Vojinovic)

Polizeibeamte durchsuchen das Gebäude des Staatssenders RTS: Dem Fernsehsender RTS wird vorgeworfen, das Regierungslager in seiner Berichterstattung zu bevorzugen. (Quelle: Darko Vojinovic/AP/dpa)

Seit vier Monaten demonstrieren in Serbien jeden Samstag Tausende Menschen gegen den Staatschef Aleksander Vucic. Nun haben Staatsgegner den regierungsnahen Sender RTS gestürmt. 

Kritiker von Serbiens Staatschef Aleksandar Vucic haben den staatlichen Fernsehsender RTS gestürmt. Zu den Dutzenden Demonstranten, die sich am Samstag in Belgrad Zutritt zu dem Sender verschafften, zählten auch Oppositionspolitiker wie der frühere Belgrader Bürgermeister Dragan Djilas und Bosko Obradovic von der rechtsgerichteten Partei Dveri. Die Regierungskritiker forderten von dem Sender, sie zum Volk sprechen zu lassen.

Die Protestaktion war live im Fernsehen zu sehen. Der Privatsender N1 zeigte, wie ein Großaufgebot der Polizei die Demonstranten aus dem Sender fortbrachte. Innenminister Nebosja Stefanovic verurteilte das Vorgehen der Demonstranten.

Zuvor hatten tausende Regierungskritiker friedlich im Zentrum von Belgrad demonstriert. Auch in anderen serbischen Städten fanden Kundgebungen statt. Die Demonstranten prangerten politische Einmischung in die Medienberichterstattung an und forderten die RTS-Führung zum Rücktritt auf.

Politik wird Einmischung in Berichterstattung vorgeworfen

Bereits seit dem 8. Dezember geht die Opposition jeden Samstag gegen Vucic auf die Straße. Sie werfen dem Präsidenten vor, sich immer mehr zum Autokraten zu entwickeln. Den Staatssender RTS beschuldigen sie, in seiner Berichterstattung das Regierungslager zu bevorzugen und regierungskritisischen Standpunkten zu wenig Sendezeit einzuräumen.
 

 
Auch die EU-Kommission hatte sich vergangenes Jahr besorgt über Einschränkungen der Pressefreiheit in Serbien durch Drohungen, Einschüchterungen und Gewalt gezeigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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