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May-Nachfolge: Boris Johnson siegt und siegt und siegt

Noch ein Kandidat ist raus  

May-Nachfolge – Johnson siegt und siegt und siegt

19.06.2019, 20:08 Uhr | dpa, rtr, jmt

May-Nachfolge: Boris Johnson siegt und siegt und siegt. Ex-Außenminister Boris Johnson: Wird er der nächste Parteichef der Torys? Und britischer Premierminister? (Quelle: Reuters/Hannah McKay)

Ex-Außenminister Boris Johnson: Wird er der nächste Parteichef der Torys? Und britischer Premierminister? (Quelle: Hannah McKay/Reuters)

Die britischen Konservativen suchen einen Vorsitzenden und Premierminister. Auch nach der dritten Abstimmung liegt Brexit-Hardliner Johnson haushoch in Führung.

Im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und künftigen Premierministers hat Boris Johnson seinen Vorsprung erneut ausgebaut. Der ehemalige Londoner Bürgermeister und Außenminister erhielt in der dritten Abstimmung 313 Stimmen aus der Tory-Fraktion.

Rory Stewart ist raus

Ebenfalls eine Runde weiter sind Außenminister Jeremy Hunt (54 Stimmen), Umweltminister Michael Gove (51) und Innenminister Sajid Javid (38). Nicht mehr im Rennen ist dagegen Entwicklungshilfeminister Rory Stewart, der nur 27 Stimmen erhielt.

Weitere Auswahlrunden folgen am Donnerstag. Erst, wenn nur noch zwei Kandidaten übrig bleiben, sollen die rund 160.000 Parteimitglieder per Briefwahl den neuen Vorsitzenden bestimmen. Dieser übernimmt auch den Posten des Regierungschefs. Johnson gilt für die Stichwahl bereits als gesetzt. Fraglich ist, wer gegen ihn antreten soll.

Wer entscheidet Stichwahl für sich?

Umfragen zufolge ist Johnson an der Basis unangefochtener Spitzenreiter. Viele trauen ihm zu, enttäuschte Brexit-Wähler zurückzugewinnen, die sich von den Torys abgewendet haben. Bis Ende Juli soll feststehen, wer neuer Regierungschef in Großbritannien wird.
 

 
Johnson war einer der Wortführer für den Brexit vor der Volksabstimmung im Jahr 2016. Die Briten hatten sich damals mit knapper Mehrheit für die Trennung von der EU ausgesprochen. Doch der Austritt musste zwei Mal verschoben werden, weil sich im Parlament keine Mehrheit für das von Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen fand. Die Frist für die Loslösung von der EU wurde inzwischen bis 31. Oktober verlängert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters

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