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Selbstmordattentat: Nun 24 Tote nach Anschlag in Kabul

Selbstmordattentat  

Nun 24 Tote nach Anschlag in Kabul

29.07.2019, 07:47 Uhr | dpa

Selbstmordattentat: Nun 24 Tote nach Anschlag in Kabul. Sicherheitskräfte inspizieren durch den Anschlag zerstörten Gebäude.

Sicherheitskräfte inspizieren durch den Anschlag zerstörten Gebäude. Foto: Rahmat Gul/AP. (Quelle: dpa)

Kabul (dpa) - Die Zahl der Todesopfer ist nach dem Angriff auf das Büro des afghanischen Vizepräsidentenkandidaten Amrullah Saleh in der Hauptstadt Kabul drastisch angestiegen.

Mindestens 24 Menschen seien getötet und weitere 50 verletzt worden, teilte das Innenministerium am Montag mit. Unter den Getöteten seien vier Polizisten und vier Angreifer. Am Vorabend hatte das Gesundheitsministerium noch von zwei Toten gesprochen.

Ein Selbstmordattentäter hatte am Sonntag, dem ersten Tag des Präsidentschaftswahlkampfes in Afghanistan, erst eine Autobombe in der Nähe des Büros der Partei "Green Trend" von Saleh gezündet. Daraufhin waren drei Angreifer in das fünfstöckige Gebäude eingedrungen. Erst nach mehr als sechs Stunden erklärten die Sicherheitskräfte den Angriff für beendet. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt.

Rund 150 Menschen seien aus dem Gebäude gerettet worden, darunter Saleh, hieß es in der Erklärung weiter. Bilder zeigten den Politiker mit leichten Blutspuren am Oberarm. Saleh ist der Kandidat von Präsident Aschraf Ghani für das Amt des Vizepräsidenten. Die Wahl soll am 28. September stattfinden.

Es war der 15. größere Anschlag in Kabul in diesem Jahr. Dabei sind fast 100 Menschen getötet und fast 600 Menschen verletzt worden. Die Anschläge reklamierten teils die radikalislamischen Taliban für sich, teils die Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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