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Boris Johnson schreibt emotionalen Brief an die Briten

Von dpa
Aktualisiert am 29.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Großbritanniens Premier Boris Johnson per Videoschalte bei einer morgendlichen Sitzung: In einem Brief an die Briten plĂ€dierte er dafĂŒr, die Regeln zur EindĂ€mmung des Coronavirus zu befolgen, um Leben zu retten.
Großbritanniens Premier Boris Johnson per Videoschalte bei einer morgendlichen Sitzung: In einem Brief an die Briten plĂ€dierte er dafĂŒr, die Regeln zur EindĂ€mmung des Coronavirus zu befolgen, um Leben zu retten. (Quelle: /Reuters-bilder)
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"Die Lage wird schlechter, bevor sie besser wird": Der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister kĂŒndigt der Bevölkerung in einem Brief harte Zeiten an. Die Wortwahl ist eine Kehrtwende fĂŒr Johnson.

Mit einem emotionalen Brief stimmt der an Covid-19 erkrankte Boris Johnson seine Landsleute auf schwere Zeiten ein und schließt auch noch schĂ€rfere Maßnahmen im Kampf gegen die Lungenkrankheit nicht mehr aus. Am Montag hatte der britische Premierminister nach langem Zögern eine Ausgangssperre verhĂ€ngt und die Briten dazu aufgerufen, nur noch das Haus zu verlassen, wenn unbedingt notwendig.

"Es ist wichtig fĂŒr mich, offen und ehrlich mit Ihnen zu reden – wir wissen, dass die Lage sich verschlechtert, bevor sie besser wird", heißt es in dem Schreiben, das 10 Downing Street am Samstag in London veröffentlichte und das in der kommenden Woche an 30 Millionen Haushalte geschickt werden soll. Die Regierung treffe die richtigen Vorbereitungen und je stĂ€rker diese Regeln befolgt wĂŒrden, desto weniger Leben wĂŒrden verloren und desto eher könne man in ein normales Leben zurĂŒckkehren.

Johnson schloss aber auch eine weitere VerschĂ€rfung der Maßnahmen nicht aus: "Wir werden nicht zögern, weiterzugehen, wenn uns der wissenschaftliche und medizinische Ratschlag sagt, dass wir das tun mĂŒssen."

Noch Anfang MĂ€rz schĂŒttelte Johnson Covid-19-Patienten die Hand

Die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 stieg am Sonntag in Großbritannien auf ĂŒber 1.020, die Zahl der bestĂ€tigten Infektionen lag bei rund 17.300. Neben Boris Johnson haben sich auch Gesundheitsminister Matt Hancock und Thronfolger Prinz Charles mit Sars-CoV-2 infiziert. Noch Anfang MĂ€rz hatte Johnson geprahlt, er habe Menschen in einem Krankenhaus, darunter Covid-19-Patienten, die HĂ€nde geschĂŒttelt. Das werde er auch weiterhin tun, sagte er damals. Und noch am letzten Mittwoch stellte sich Johnson im beengten britischen Parlament den Fragen von Abgeordneten.

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In seinem Brief rechtfertigt Johnson nun die Maßnahmen der Regierung zur EindĂ€mmung des Virus. Er verstehe die Schwierigkeiten, die diese "Störung" verursacht habe. "Aber die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, sind absolut notwendig, aus einem sehr einfachen Grund. Wenn zu viele Menschen auf einmal ernsthaft krank werden, kann der (Nationale Gesundheitsdienst) NHS nicht damit fertig werden. Das wird Leben kosten." Deswegen mĂŒsse die Ausbreitung der Krankheit verlangsamt werden, "um so viele Leben zu retten wie möglich". Es gebe nur die einfache Anweisung – "Sie mĂŒssen zuhause bleiben."

Johnson arbeitet in Isolation

Nach der Diagnose seiner Infektion mit dem Coronavirus hatte Johnson angekĂŒndigt, von seiner Dienstwohnung aus in der Downing Street zu arbeiten. Seine Symptome seien mild, hatte er betont. Unklar ist, ob sich auch die schwangere Verlobte Johnsons, Carrie Symonds, angesteckt hat. Das gemeinsame Baby soll im FrĂŒhsommer auf die Welt kommen. Johnson ist zweimal geschieden und wohnt seit der RegierungsĂŒbernahme im vergangenen Juli mit der ĂŒber 20 Jahre jĂŒngeren Ex-Medienberaterin der Konservativen Partei im Amtssitz in der Londoner Downing Street. Von ihr muss er sich nun fernhalten. Das Essen und Regierungsdokumente werden dem Premierminister Berichten zufolge vor die TĂŒr gelegt.

Neben Johnson hatten sich auch der ebenfalls an Covid-19 erkrankte Gesundheitsminister Matt Hancock sowie der oberste britische Berater in medizinischen Fragen, Chris Whitty, in Selbstisolation begeben. In London geht nun die Sorge um, dass die EntscheidungsfÀhigkeit der Regierung beeintrÀchtigt sein könnte, sollten noch weitere Kabinettsmitglieder infiziert sein. Vorsorgliche Tests weiterer Minister und Mitarbeiter soll es aber zunÀchst nicht geben. "Alle folgen den RatschlÀgen der Gesundheitsbehörde", sagte ein Downing-Street-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die laute, sich in Selbstisolation zu begeben, sobald Symptome auftreten.

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