• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Marschflugkörper-Test: Nordkorea feuert zwei Kurzstreckenraketen ab


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRKI: Das ist die aktuelle Corona-LageSymbolbild für einen TextSeil gerissen: Junge Kletterin stirbtSymbolbild für ein VideoScholz ermahnt Journalisten Symbolbild für einen TextBäckereigroßhändler planen FusionSymbolbild für einen Text"Kleiner Nick"-Schöpfer Sempé ist totSymbolbild für einen TextNBA vergibt Rückennummer 6 nicht mehrSymbolbild für ein VideoProtz in Katar: Die WM-Stadien von innenSymbolbild für einen TextTommy Lee sorgt mit Penisbild für WirbelSymbolbild für einen TextPSG droht DFB-Duo wohl mit DegradierungSymbolbild für einen TextFrau vergewaltigt – Polizei zeigt BildSymbolbild für einen TextNach Mord: 20 Männer attackieren PolizeiSymbolbild für einen Watson TeaserErotik-Drama erntet heftige KritikSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Nordkorea feuert zwei Kurzstreckenraketen ab

Von dpa
Aktualisiert am 25.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Auf Fernsehbildschirmen in Seoul wird eine Nachrichtensendung übertragen, die über den nordkoreanischen Waffentest berichtet.
Auf Fernsehbildschirmen in Seoul wird eine Nachrichtensendung übertragen, die über den nordkoreanischen Waffentest berichtet. (Quelle: Lee Jin-Man/AP/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Seoul (dpa) - Mit den ersten Tests von ballistischen Raketen seit einem Jahr fordert die selbst erklärte Atommacht Nordkorea den neuen US-Präsidenten Joe Biden heraus.

Das kommunistisch regierte Land feuerte im Abstand von knapp 20 Minuten im Kreis Hamju zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer ab, wie Südkoreas Militär mitteilte. Die Raketen flogen 450 Kilometer weit, auf einer Flughöhe von bis zu 60 Kilometern, und stürzten dann ins Wasser.

Südkorea und Japan äußerten sich besorgt. Russlands Außenminister Sergej Lawrow rief zu neuen Verhandlungen über den Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel auf. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf befördern können.

Die Tests erfolgten nur wenige Tage nach dem Start von zwei mutmaßlichen Marschflugkörpern durch Nordkorea. Die Starts am vergangenen Sonntag hatten Südkorea und die USA erst am Mittwoch bestätigt. Im Gegensatz zu ballistischen Raketen unterliegen Lenkflugkörper keinen Sanktionen. Biden hatte deutlich gemacht, dass die USA diesen Test nicht als Provokation einstufen.

Durch die Tests könnte Pjöngjang jedoch nach Ansicht von Beobachtern versuchen, schrittweise den Druck auf die USA zu erhöhen, denen es eine feindselige Politik vorwirft. Washington bereitet derzeit eine neue Nordkorea-Politik vor. Die entsprechende Überprüfung ist nach Angaben von Regierungsbeamten fast abgeschlossen. Außenminister Antony Blinken hatte vergangene Woche bei einem Besuch in Seoul betont, es lägen verschiedene Optionen auf dem Tisch - diplomatische Anreize, aber auch Druckmaßnahmen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir haben sozusagen umsonst gearbeitet"
Johan Hegg: Der Sänger von Amon Amarth lebt in Schweden.


Wie sich der Start von ballistischen Raketen - die ersten derartigen Tests seit März 2020 - darauf auswirkt, war zunächst unklar. Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrats in Südkorea äußerten nach einer Dringlichkeitssitzung "tiefe Besorgnis" über den Raketentest des isolierten Nachbarlandes. Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga kündigte "ernsten Protest" an. "Der Start bedroht den Frieden und die Stabilität unseres Landes und der Region. Das war eine klarer Verstoß gegen Resolution den UN-Sicherheitsrats."

Lawrow sprach sich bei einem Besuch in Seoul dafür aus, den Verhandlungsprozesses für eine Lösung der Probleme auf der geteilten koreanischen Halbinsel bald wiederaufzunehmen. Russland setze sich für Frieden und Stabilität ein. "Das setzt voraus, dass die Seiten auf die Fortsetzung ihres Wettrüstens und auf die Ausweitung militärischer Aktivitäten in allen Formaten verzichten." In Moskau werteten mehrere Außenpolitiker den Raketenstart als Signal für die Bereitschaft Nordkoreas an die neue US-Regierung, die eigene Souveränität zu schützen.

Die Verhandlungen der USA mit Nordkorea über dessen Atomwaffenprogramm kommen seit zwei Jahren nicht mehr voran. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte persönliche Kontakte zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un geknüpft und diesen dreimal getroffen. In der Sache wurden dabei aber kaum Fortschritte erzielt. Nordkorea, das bereits mehrere Atomteste gemacht hat, treibt sein Raketenprogramm seit vielen Jahren voran. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von ballistischen Raketen einschließlich Langstreckenraketen, die die USA erreichen könnten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Lisa Becke
Joe BidenMilitärNordkoreaRusslandSergej LawrowSüdkoreaUSA
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website