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Corona-Zahlen in der Türkei: Erdogan beschließt fast dreiwöchigen Lockdown

Hohe Corona-Zahlen  

Neuer Lockdown: Türkei schließt auch die meisten Firmen

27.04.2021, 09:51 Uhr | t-online, dpa

Corona-Zahlen in der Türkei: Erdogan beschließt fast dreiwöchigen Lockdown. Türkeis Präsident Recep Erdoğan: Sein Land geht in einen zweiwöchigen Lockdown. (Quelle: imago images/Depo Photos)

Türkeis Präsident Recep Erdoğan: Sein Land geht in einen zweiwöchigen Lockdown. (Quelle: Depo Photos/imago images)

Die Türkei hat mit einer extrem hohen Corona-Inzidenz zu kämpfen. Das Gesundheitssystem ist stark belastet. Deshalb hat Präsident Erdoğan nun einen strikten Lockdown beschlossen.

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan einen mehr als zweiwöchigen Lockdown angekündigt. Vom 29. April bis 17. Mai müssen alle Betriebe schließen, die keine Ausnahmegenehmigung haben, wie Erdoğan am Montag in Ankara sagte. Die Ausnahmen würden noch vom Innenministerium bekanntgegeben. Reisen zwischen Städten seien nur mit Genehmigung möglich.

Sieben-Tage-Inzidenz in Istanbul bei 850

Die Türkei hatte wegen stark steigender Fallzahlen die Corona-Restriktionen bereits zu Beginn des Fastenmonats Mitte April weiter verschärft. So mussten etwa Cafés und Restaurants schließen und auf Lieferservice umstellen. Zudem bestehen nächtliche Ausgangssperren.

Restaurants wie dieses hier in Istanbul müssen schließen. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)Restaurants wie dieses hier in Istanbul müssen schließen. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Die Fallzahlen sind vor allem in der Millionenmetropole Istanbul extrem hoch. Das Gesundheitsministerium teilte am Montag mit, die Sieben-Tage-Inzidenz liege dort bei rund 850 Fällen pro 100.000 Einwohner. Auch die westtürkische Provinz Canakkale ist stark betroffen.

Am Sonntag lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen bei rund 38.600 Fällen und damit niedriger als die Tage zuvor. An einem Tag starben 347 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Das Land hat rund 84 Millionen Einwohner.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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