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Erdoğan wirft bei Ortsbesuch Tee aus fahrendem Bus

Von dpa, ne

Aktualisiert am 03.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Recep Tayyip Erdogan mit Opfern der Waldbrände in Manavgat: Auf Twitter äußerten sich viele empört über den türkischen Präsidenten.
Recep Tayyip Erdogan mit Opfern der Waldbrände in Manavgat: Auf Twitter äußerten sich viele empört über den türkischen Präsidenten. (Quelle: ap-bilder)
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Die türkische Stadt Marmaris ist besonders von den verheerenden Waldbränden betroffen. Präsident

Die Türkei kämpft den sechsten Tag in Folge gegen Wald- und Buschbrände in der Mittelmeerregion. Acht Menschen starben. Das türkische Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdoğan leistete indes auf seine eigene Weise einen Beitrag zur verheerenden Situation: Wie das "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND) berichtete, warf er bei einem Besuch des Ortes Marmaris Tee aus einem fahrenden Bus in die Richtung von Menschen, die am Straßenrand standen. Die Aktion Erdoğans ist in einem Video bei Twitter zu sehen.


Waldbrände in Europa: Hier wüten die Feuer besonders heftig

In der Türkei kämpfen weiter Tausende Einsatzkräfte gegen Wald- und Buschbrände. In einem Waldgebiet nahe des Dorfes Akcayaka musste wegen eines Flächenbrands ein Kohlekraftwerk evakuiert werden.
Die Einsatzkräfte kämpfte dort stundenlang gegen die Flammen. Nach Behördenangaben konnte der Brand am Donnerstag nach elf Stunden eingedämmt werden.
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Zahlreiche Nutzer der Plattform zeigten sich erbost über die Geste des Präsidenten. "Zorn für Erdoğan in der Türkei", twitterte etwa die Nutzerin Ghazal Esfahani. Der Nutzer Capulcu TurkKick schrieb: "Man stelle sich vor, Merkel wäre nach der Flut durch NRW, das Ahrtal und Rheinland-Pfalz gefahren, um da Kleenex aus einem Bus zu werfen. Oder Weintrauben. Wenn man das Bild vor Augen hat, erkennt man, wie surreal Erdoğan in der Türkei handelt." Der Twitter-Nutzer Dr. Diween Hawezy beurteilte die Lage wiederum ernster: "Dieser Mann ist gefährlich, er zielt mit Teebeuteln auf die Köpfe der Leute."

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Unterdessen waren in der Türkei weiter Tausende im Einsatz gegen die Flammen. Von 132 Bränden seien 125 unter Kontrolle gebracht worden, sagte der Minister für Forst- und Landwirtschaft, Bekir Pakdemirli, am Montag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Die Europäische Union schickt derweil Unterstützung in die Türkei. Drei Löschflugzeuge, eines aus Kroatien und zwei aus Spanien, seien mobilisiert worden, hieß es in einer Mitteilung der EU-Kommission.

Vorwurf fehlender Vorsichtsmaßnahmen

Die Umweltorganisation Greenpeace in der Türkei machte neben dem Klimawandel auch fehlende Vorsichtsmaßnahmen als Grund für die verheerenden Brände aus. Die Natur werde nicht ausreichend geschützt, Land unkontrolliert genutzt und der Wald ausgebeutet. "Das hat eine Landschaft hinterlassen, die anfälliger für diese Feuer ist", sagte Burcu Ünal von Greenpeace der dpa.

Am Montag fiel in mehreren Regionen der Strom aus, unter anderem in Istanbul, Ankara, Izmir, Bursa und Mersin, wie Andadolu berichtete. Grund sei ein mit der Hitze stark gestiegener Stromverbrauch, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums für Energie und natürliche Ressourcen. Klimaanlagen etwa laufen an vielen Orten seit Tagen auf Hochtouren.

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