Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Nach Afghanistan-Debakel: Auch niederländische Verteidigungsministerin Bijleveld tritt zurück

Wegen Afghanistan-Debakel  

Auch niederländische Verteidigungsministerin tritt zurück

17.09.2021, 16:40 Uhr | dpa

Nach Afghanistan-Debakel: Auch niederländische Verteidigungsministerin Bijleveld tritt zurück. Ank Bijleveld: Sie ist bereits die zweite Ministerin im Nachbarland, die nach dem Rückzug aus Afghanistan zurücktritt.  (Quelle: imago images/ANP)

Ank Bijleveld: Sie ist bereits die zweite Ministerin im Nachbarland, die nach dem Rückzug aus Afghanistan zurücktritt. (Quelle: ANP/imago images)

Nach der Außenministerin tritt in den Niederlanden nun auch Verteidigungsministerin Ank Bijleveld zurück. Grund ist der misslungene Evakuierungseinsatz in Afghanistan. 

Nach der niederländischen Außenministerin ist nun auch die Verteidigungsministerin des Landes im Zusammenhang mit der problematischen Afghanistan-Evakuierung zurückgetreten. Die christdemokratische Ministerin Ank Bijleveld zog am Freitag die Konsequenzen, nachdem sie zuvor harte Kritik des Parlaments einstecken musste. Bereits am Vorabend war die linksliberale Außenministerin Sigrid Kaag zurückgetreten, auch ihr hatte das Parlament die Probleme bei der Evakuierung afghanischer Mitarbeiter aus Kabul angelastet.

Nach einer heftigen Debatte über den Einsatz hatte das Parlament zwei Missbilligungsanträge angenommen. Die Außenministerin war daraufhin sofort zurückgetreten. Dass die Verteidigungsministerin nicht ebenfalls direkt zurücktrat, wurde von ihrer eigenen Partei kritisiert.

Kritik wegen Afghanistan-Einsatz

Den beiden Politikerinnen wird der misslungene Evakuierungseinsatz in Afghanistan angelastet. Am Mittwoch hatte auch der britische Außenminister Dominic Raab sein Amt als Chefdiplomat wegen Kritik an seinem Umgang mit der Afghanistan-Krise verloren. 

Die niederländische Regierung ist derzeit nur geschäftsführend im Amt, da sechs Monate nach der Wahl noch keine Koalition gebildet werden konnte. Außenhandelsminister Tom de Bruijn wird vorläufig auch Außenminister des Landes.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: