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Gauck: "Wir können auch mal frieren für die Freiheit"

Von dpa
Aktualisiert am 10.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Joachim Gauck: Er war bis 2017 Bundespräsident.
Joachim Gauck: Er war bis 2017 Bundespräsident. (Quelle: Rolf Poss/imago-images-bilder)
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Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck spricht sich für einen Stopp russischer Gas-Importe aus – und ruft zu europäischer Solidarität auf. "Ein paar Jahre" Lebensfreude weniger könnten Deutsche für die Freiheit verkraften.

Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck hält einen Stopp russischer Energie-Importe angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine für sinnvoll. "Also, ich kann mir das sehr gut vorstellen", sagte Gauck in der Nacht zum Donnerstag in der ARD-Talkshow "Maischberger". Dies sei "eine ernsthaft zu überlegende Variante", die ihm mehr liege als der Ist-Zustand.


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Die Verluste an Wohlstand seien zu ertragen, sagte Gauck. "Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben."

Zugleich sei Deutschland ein sozialer Rechtsstaat, der für die am stärksten betroffenen Menschen sorge. "Eine generelle Delle in unserem Wohlstandsleben ist etwas, was Menschen ertragen können. Wir haben andere Probleme ertragen, und wir haben sie bewältigt." Der Ex-Bundespräsident sprach den Menschen im Land Mut zu: "Wir verfügen über mehr Kräfte, als wir heute, wenn wir sie noch nicht brauchen, denken."

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"Das Leben wird schön, obwohl es schwieriger wird"

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Die Entscheidungen der Bundesregierung für harte Sanktionen gegen Russland und für mehr Verteidigungsausgaben begrüßte Gauck, der 2014 auf der Münchner Sicherheitskonferenz gefordert hatte, Deutschland müsse außenpolitisch stärker Verantwortung übernehmen. "Ich freue mich natürlich über ein Land, das plötzlich aufwacht", sagte Gauck. Ein Land, das plötzlich merke: "Ach so, wir müssen uns auch verteidigen! Was uns lieb ist und wert ist, das muss man auch verteidigen." Er freue sich auch über die Regierung, die auf den richtigen Kurs eingeschwenkt sei und nun Führungsstärke zeige.

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  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
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