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Russe in Euskirchen zu Tode gepr├╝gelt? Polizei warnt vor "Fake-Video"

  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

Aktualisiert am 21.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Zeugin: Eine Frau erz├Ąhlt in einem Video in russischer Sprache Details zu einem angeblichen Mord an einem Russen in Euskirchen durch Ukrainer. Die Polizei wei├č davon nichts.
Die Zeugin: Eine Frau erz├Ąhlt in einem Video in russischer Sprache Details zu einem angeblichen Mord an einem Russen in Euskirchen durch Ukrainer. Die Polizei wei├č davon nichts. (Quelle: Screenshot Telegram)
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Es ist ein tr├Ąnenreiches Video, und es wird seit Sonntag Nachmittag rasant geteilt: Ukrainer sollen einen 16-j├Ąhrigen Russen in Euskirchen erschlagen haben. Die Polizei geht von einer absichtlichen Falschmeldung aus.

Der Staatsschutz bei der Polizei Bonn ermittelt wegen eines Videos, in dem Behauptungen ├╝ber ein Verbrechen an einem Russen in Euskirchen aufgestellt werden.

Sp├Ątestens seit Sonntagmittag wird verbreitet, ein 16-j├Ąhriger Fl├╝chtlingshelfer sei von einem "Mob ukrainischer Fl├╝chtlinge" in der Stadt in Nordrhein-Westfalen erschlagen worden, weil er Russisch gesprochen habe. "Uns ist kein derartiges T├Âtungsdelikt bekannt", sagte ein Sprecher der Polizei Bonn am Sonntagabend zu t-online.

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Zuvor hatte die Polizei in Euskirchen das auch prinzipiell best├Ątigt, aber an Bonn verwiesen. Der Fall werde dort nun bearbeitet. Der Staatsschutz hat den Fall ├╝bernommen, weil das Video gezielt zur Stimmungsmache verbreitet worden sein k├Ânnte. Die Experten gehen derzeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches "Fake-Video" handelt, das Hass sch├╝ren soll. Die Polizei bittet darum, es nicht weiter zu verbreiten.

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Die ersten Berichte ├╝ber den angeblichen Vorfall gab es sp├Ątestens am Sonntag zur Mittagszeit auf Facebook, zun├Ąchst nur in russischer Sprache. Dabei war bereits das Video einer Frau um die 30 mit Brille verbreitet worden, die die Geschichte von "Daniel" erz├Ąhlt, der erschlagen worden sei. Sie kenne die Familie, Daniel sei ein Wunschkind gewesen. Im Verlaufe des rund 90-sek├╝ndigen Videos kommen der Frau die Tr├Ąnen.

Keine Informationen zu Urheberin

Einen Schub erlebte das Video, als die in Russland lebende Deutsche Alina Lipp es in ihrem Kanal mit mehr als 100.000 Abonnenten teilte. Auf Facebook wird es mit echter oder vorgeblicher Ersch├╝tterung verbreitet. Zudem wird es als ein Vorgeschmack auf das dargestellt, was in Deutschland durch ukrainische Fl├╝chtlinge noch zu erwarten sei.

Nach Angaben der Polizei gibt es in Euskirchen und Umland keine Straftat, die mit dem geschilderten Geschehen in Zusammenhang stehen k├Ânnte. Die Polizei konnte zur Urheberin noch keine Angaben machen.

Aus der Trollfabrik: Am Sonntagmittag war auf der Seite der russischen "Federal News Agency" schon ein Text ├╝ber den angeblichen Tod eines Russen in Euskirchen zu lesen, f├╝r den es keinerlei Anhaltspunkte gibt.
Aus der Trollfabrik: Am Sonntagmittag war auf der Seite der russischen "Federal News Agency" schon ein Text ├╝ber den angeblichen Tod eines Russen in Euskirchen zu lesen, f├╝r den es keinerlei Anhaltspunkte gibt. (Quelle: Screenshot)

F├╝r eine fabrizierte Erz├Ąhlung russischer Propaganda spricht auch, dass sich bereits um 14 Uhr deutscher Zeit ein Text auf der "Nachrichtenseite" RIAfan fand. Das Portal der staatlichen "Federal News Agency" wird "Putins Koch" Jewgeni Prigoschin zugerechnet. Der Unternehmer steht auch hinter der als "Troll-Fabrik" bekannten Internet Research Agency in St. Petersburg. Eine Quelle f├╝r die Behauptung zu Euskirchen wurde dort nicht angegeben.

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