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Israel: Historisches Gipfeltreffen setzt Zeichen gegen Iran

Von dpa
28.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Die Au├čenminister von Bahrain (l-r), ├ägypten, Israel, den USA, von Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich in der Negev-W├╝ste getroffen.
Die Au├čenminister von Bahrain (l-r), ├ägypten, Israel, den USA, von Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich in der Negev-W├╝ste getroffen. (Quelle: Jacquelyn Martin/Pool AP/dpa./dpa)
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Sde Boker (dpa) - Bei einem historischen Gipfeltreffen in der Negev-W├╝ste sind Israel, die USA und vier arabische Staaten n├Ąher zusammenger├╝ckt und haben so ein Zeichen gegen den Iran gesetzt.

Sie wollten sich k├╝nftig regelm├Ą├čig auf hoher Ebene treffen, sagte der israelische Au├čenminister Jair Lapid am Montag in Sde Boker im Beisein seiner Amtskollegen aus den USA, ├ägypten, Bahrain, Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). "Wir haben entschieden, den Negev-Gipfel zu einem dauerhaften Forum zu machen."

In einer symbolischen Geste stellten sich die sechs Minister am Ende in eine Reihe und reichten sich ├╝ber Kreuz die H├Ąnde. Zuvor hatten sie ├╝ber unterschiedliche Themen gesprochen.

Ein regionales Gegengewicht zum Iran

Vor allem Israel hat die Sorge, die von den USA angestrebte R├╝ckkehr zum internationalen Atomabkommen mit dem Iran werde letztlich den Weg Teherans zum Bau von Nuklearwaffen ebnen. Es sieht sich durch den Erzfeind in seiner Existenz bedroht. Vor allem die Golfstaaten teilen diese Sorge. Der demonstrative Schulterschluss mit den verb├╝ndeten arabischen Staaten dient auch als klares Signal gegen aggressive Aktivit├Ąten Teherans in der Region. "Die gemeinsamen F├Ąhigkeiten, die wir aufbauen, machen unseren gemeinsamen Feinden Angst und schrecken sie ab - vor allem den Iran und seine Verb├╝ndeten", sagte Lapid.

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F├╝r Israel bedeutet der Gipfel in herzlicher Atmosph├Ąre die Art von Akzeptanz in der Region, von der es immer getr├Ąumt hat. Eine solche Zusammenkunft sei noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen, sagte auch US-Au├čenminister Antony Blinken. Der Ort des Gipfeltreffens k├Ânnte symbolischer nicht sein: in dem W├╝stenort Sde Boker, in dem Staatsgr├╝nder David Ben Gurion begraben liegt.

Israel hat binnen 18 Monaten diplomatische Beziehungen mit Bahrain, den VAE, Marokko und Sudan aufgenommen. Zuvor hatte der j├╝dische Staat nur mit ├ägypten und Jordanien Friedensvertr├Ąge unterzeichnet. Als Hauptmotor der Ann├Ąherung galten wirtschaftliche Erw├Ągungen.

Marokkos Au├čenminister Nasser Bourita sagte jedoch auch: "Wir sind heute hier, weil wir ehrlich, aufrichtig und tief an Frieden glauben." Der VAE-Au├čenminister Abdullah bin Sajid sagte zu Lapid: "Jair, Du bist nicht nur ein Partner, Du bist ein Freund."

Pal├Ąstinenser bleiben au├čen vor

Bei dem Gipfeltreffen in Sde Boker war kein pal├Ąstinensischer Vertreter dabei, auch Israels Nachbar Jordanien blieb fern. W├Ąhrend sich die sechs Au├čenminister in Sde Boker n├Ąherkamen, traf Pal├Ąstinenserpr├Ąsident Mahmud Abbas in Ramallah demonstrativ den jordanischen K├Ânig Abdullah II.

Blinken und seine arabischen Amtskollegen betonten allerdings, die neue regionale Zusammenarbeit sei kein Ersatz f├╝r eine Friedensl├Âsung Israels mit den Pal├Ąstinensern. Beide Seiten m├╝ssten "ein gleiches Ma├č an Freiheit genie├čen", sagte Blinken.

Lapid erkl├Ąrte, man ├Âffne gemeinsam mit den USA "eine T├╝r f├╝r alle V├Âlker der Region, einschlie├člich der Pal├Ąstinenser, und bieten ihnen an, den Weg von Terror und Zerst├Ârung mit einer gemeinsamen Zukunft von Fortschritt und Erfolg auszutauschen".

Sorge vor neuer Eskalation der Gewalt

Das Gipfeltreffen wurde ├╝berschattet von einem neuen t├Âdlichen Anschlag in der israelischen K├╝stenstadt Chadera. Alle arabischen Au├čenminister verurteilten die Tat zweier israelischer Araber entschieden. Sie n├Ąhrt weiter die Sorge vor einer neuen Eskalation der Gewalt im kommenden Monat - wenn die Muslime den Ramadan begehen, die Christen Ostern und die Juden Pessach. Dies betrifft Israel und die Pal├Ąstinensergebiete gleicherma├čen.

Vor allem ├ägypten war immer wieder hilfreich bei einer Eind├Ąmmung der Spannungen zwischen Israel und militanten Pal├Ąstinenserorganisationen. "Wir m├╝ssen uns Extremismus und Terrorismus entgegenstellen, f├╝r die Sicherheit und Stabilit├Ąt der Region", sagte der ├Ągyptische Au├čenminister Samih Schukri.

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