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Warum der Fall von Mariupol Russland kaum nĂĽtzen dĂĽrfte

Von t-online, mk

Aktualisiert am 17.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Verletzter Asow-Kämpfer: Hunderte ukrainische Soldaten wurden jetzt aus dem Stahlwerk evakuiert – und in Gefangenschaft genommen. (Quelle: t-online)
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Seit Mitte April haben ukrainische Soldaten und Zivilisten auf dem Gelände des Stahlwerks in Mariupol ausgeharrt, jetzt geben sie auf. Doch die Ukrainer sagen: "Mission erfüllt".

Nach mehr als einem Monat erbitterten Widerstands gegen die russische Invasionsarmee hat die ukrainische Armee ihre Position im Stahlwerk Asowstal in Mariupol aufgegeben. 265 Kämpfer, 51 von ihnen schwer verletzt, haben sich seit Montag in russische Gefangenschaft begeben. Mehrere Hundert weitere Menschen sollen sich noch auf dem Gelände befinden. Unklar ist, was jetzt aus den "ukrainischen Helden" wird, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verteidiger nennt.

Dieses auf Twitter verbreitete Video soll ukrainische Soldaten beim Verlassen des Stahlwerks zeigen, die Verwundeten bringen sie offenbar auf Tragen heraus:

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Nach Angaben des russischen Präsidialamts sollen die Kriegsgefangenen nach internationalen Standards behandelt werden. Das habe Kremlchef Putin zugesichert, sagte dessen Sprecher Dmitri Peskow. Doch der russische Parlamentspräsident forderte unterdessen die Todesstrafe für sie: "Nazi-Verbrecher unterliegen keinem Austausch. Das sind Kriegsverbrecher, und wir müssen alles dafür tun, sie vor Gericht zu bringen", sagte Wjatscheslaw Wolodin am Dienstag in der Duma. Kiew hofft dagegen auf einen Gefangenenaustausch mit Moskau.

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Mariupol hat russische Armee lange aufgehalten

Auf der Liste der russischen Kriegsziele stand Mariupol weit oben. Die Stadt liegt auf der Landbrücke zwischen der russisch besetzten Halbinsel Krim und dem von prorussischen Separatisten gehaltenen Donbass. 2014 hatten die Separatisten schon einmal vergeblich versucht, die Stadt mit einst 440.000 Einwohnern einzunehmen. Mit der Aufgabe des Stahlwerks dürfte die Metropole am Asowschen Meer nun vollständig in russische Hand fallen. Doch für den Kreml dürfte dieser Sieg vor allem propagandistische Bedeutung haben.

"Verteidiger haben der Ukraine Zeit verschafft"

Militärisch hat der Widerstand der Ukrainer in Mariupol den Russen vor allem zu Beginn der Invasion wehgetan. Seit Anfang März war Mariupol von der russischen Armee umschlossen, bis zu 6.000 Soldaten soll die Belagerung der Stadt zwischenzeitlich gebunden haben. Hinzukommen Artillerieeinheiten, die Russland wegen des Widerstands in Mariupol nicht an anderen Frontabschnitten einsetzen konnte. Dem ukrainischen Generalstab zufolge hat das den russischen Vormarsch auf die Großstadt Saporischschja entscheidend verlangsamt.

"Die Verteidiger von Mariupol haben der Ukraine dringend benötigte Zeit verschafft, um Reserven aufzubauen, Kräfte neu zu formieren und Hilfe von unseren Partnern zu holen", würdigte die stellvertretende Verteidigungsministerin der Ukraine, Hanna Malyar, ihre Soldaten. Nach Angaben von Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk bereitet die Ukraine jetzt die Evakuierung der übrigen Soldaten vom Stahlwerk vor. "So Gott will, wird alles gut."

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