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Belarus soll Kriegsgerät nach Russland verlegen

Von t-online, mk

Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Dieses auf Twitter geteilte Foto soll russische Luftabwehrsysteme vom Typ S-400 in Belarus zeigen: "Kann weiter in Richtung Donezk oder Cherson verlegt werden".
Dieses auf Twitter geteilte Foto soll russische Luftabwehrsysteme vom Typ S-400 in Belarus zeigen: "Kann weiter in Richtung Donezk oder Cherson verlegt werden". (Quelle: Screenshot/Twitter@MotolkoHelp)
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In Belarus begann der russische Vormarsch auf Kiew. Die Gefahr ist nicht gebannt, fürchtet die ukrainische Armee.

Die ukrainische Armee wirft Belarus vor, Waffen und militärische Ausrüstung nach Russland zu verlegen. Von dort könne das Material weiter in die Kampfgebiete im Donbass und im Süden der Ukraine transportiert werden, sagte Oleksiy Gromov vom Generalstab der ukrainischen Armee der Zeitung "Ukrainska pravda". Die Verlegung des Kriegsgeräts finde unter dem Vorwand von Übungen an den belarussischen Stützpunkten statt.

"Angesichts der hohen Verluste des Angreifers an Waffen und militärischer Ausrüstung sowie des etwas besseren Zustands und der Lagerbedingungen dieser Ausrüstung ist es möglich, dass unser Nachbar Waffen und militärische Ausrüstung liefert, die für den russischen Angreifer bestimmt sind", zitiert die Zeitung Gromov. "Diese Ausrüstung kann weiter in Richtung Donezk oder Cherson verlegt werden, um feindliche Gruppen zu stärken."

Belarus verlegt Tausende Soldaten an Grenze zur Ukraine

Bestätigt werden die Angaben von belarussischen Kriegsgegnern. Unter dem Namen "Belarusian Hajun project" berichten sie auf Twitter über militärische Aktivitäten in Belarus. Demnach halten die Truppen von Machthaber Alexander Lukaschenko seit Mittwoch Übungen an 13 Militärstandorten ab, die nach Angaben der Armee bis 2. Juli gehen sollen. Die militärischen Aktivitäten hätte seitdem stark zugenommen, vor allem zwischen den Städten Gomel und Masyr nahe der Grenze zur Ukraine.

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So seien fünf moderne Luftabwehrsysteme vom Typ S-400 nach Belarus gebracht worden, berichtet "Belarusian Hajun project":

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Mehrere Militärlaster hätten außerdem 28 Raketen für die S-400 transportiert. Ein Großteil der militärischen Transporte finde nachts statt. Nach Angaben der Aktivisten hat Russland noch immer Radarstationen und mindestens einen Mittelstreckenraketenwerfer auf dem Flugplatz Bokau bei Masyr stationiert. Seit 22. Juni seien mehr als 5.000 belarussische Soldaten an die Grenze zur Ukraine verlegt worden.

Schoigu: "Gemeinsame Kampfbereitschaft stärken"

Nach Angaben von Oleksiy Gromov baut die belarussische Armee derzeit auch einen stillgelegten Flugplatz bei Gomel aus. Der ukrainische Generalstab fürchtet, dass Lukaschenko die Basis der russischen Armee für künftige Angriffe auf die Ukraine überlassen könnte. Es bestehe noch immer die Gefahr von Luft- und Raketenangriffen aus Belarus, so Gromov. Möglich sei auch, dass aus dem Nachbarland feindliche Sabotage- und Aufklärungsgruppen in die Ukraine geschickt werden, um die Logistik der ukrainischen Truppen zu sabotieren.

In dieses Bild passen auch Äußerungen des russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu von Donnerstag: "Die Umstände sorgen für die Notwendigkeit, dringend gemeinsame Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungskapazitäten, zur Erhöhung der Kampfbereitschaft der Truppenverbände und des einheitlichen regionalen Luftverteidigungssystems zu ergreifen", sagte Schoigu zu seinem belarussischen Kollegen Wiktar Chrenin bei einem Treffen in Moskau.

Kiew fürchtet neue Angriffe aus Belarus

Offiziell beteiligt sich Belarus nicht am Krieg gegen die Ukraine, von dort begann am 24. Februar aber der Überfall auf den Norden des Landes und die Hauptstadt Kiew. Auch mehrere Hundert Raketen wurden von Belarus aus auf ukrainisches Territorium abgefeuert. Den Einsatz belarussischer Soldaten gegen die Ukraine fordert Kremlchef Putin bislang aber vergeblich von Minsk.

Nach dem Scheitern des Vormarsches auf Kiew zog sich Putins Armee aus dem Norden der Ukraine zurück und konzentrierte sich auf die Eroberung des Osten und des Südens. In Kiew ist die Furcht vor einem erneuten Angriff von Norden her weiter groß. Zurzeit gebe es in Belarus aber nicht genügend feindliche Kräfte für eine groß angelegte Offensive auf ukrainisches Territorium, so Oleksiy Gromov.

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