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Gouverneur von Luhansk erwartet Russlands Vormarsch auf Donezk

Von rtr
04.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Schwer beschädigte Gebäude in Sjewjerodonezk in der Region Luhansk: Russische Truppen haben die Region inzwischen vollständig eingenommen.
Schwer beschädigte Gebäude in Sjewjerodonezk in der Region Luhansk: Russische Truppen haben die Region inzwischen vollständig eingenommen. (Quelle: Alexander Ermochenko/Reuters-bilder)
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Nach dem Rückzug aus Lyssytschank geht der Gouverneur von Luhansk von verstärkten Angriffen auf Donezk aus. Zwei Städte seien besonders bedroht.

Der Gouverneur der ostukrainischen Region Luhansk, Serhij Hajdaj, rechnet damit, dass sich nach deren Einnahme die russischen Truppen nun auf die Nachbarregion Donezk konzentrieren. Vor allem die dortigen Städte Slowjansk und Bachmut würden voraussichtlich angegriffen, sagte Hajdaj der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Russland versuche, die vollständige Kontrolle über den Donbass zu erreichen. Dieses Gebiet an der Grenze zu Russland besteht aus den ukrainischen Regionen Luhansk und Donezk. Dort konzentriert sich seit geraumer Zeit die russische Offensive, die am 24. Februar mit dem Einmarsch begonnen hat.

Am Sonntag hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die vollständige Einnahme Luhansks gemeldet. Die ukrainische Militärführung teilte später mit, ihre Truppen seien aus Lyssytschansk abgezogen, der letzten Stadt in Luhansk, die noch nicht unter vollständiger russischer Kontrolle war.

"Wir müssen den Krieg gewinnen, nicht die Schlacht um Lyssytschansk"

Die Aufgabe von Lyssytschanks sei schmerzhaft, aber nicht kritisch, sagte Hajdaj. "Es tut sehr weh, aber es bedeutet nicht, den Krieg zu verlieren." Für ihn persönlich sei der Verlust der gesamten Region Luhansk etwas Besonderes. "Dies ist das Heimatland, in dem ich geboren wurde, und ich bin auch das Oberhaupt der Region."

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In militärischer Hinsicht sei es schlecht, Positionen aufzugeben, räumte der Gouverneur ein. Er unterstrich aber: "Wir müssen den Krieg gewinnen, nicht die Schlacht um Lyssytschansk." Der Rückzug aus der einstigen Großstadt sei "zentralisiert" gewesen, sagte Hajdaj. Damit deutete er an, dass der Rückzug geplant und ordentlich vonstattengegangen sei. Die ukrainischen Soldaten seien aber Gefahr gelaufen, eingekesselt zu werden.

In dem wochenlangen Kampf um Lyssytschansk seien russische Truppen zusammengezogen worden, die an anderen Fronten hätten eingesetzt werden können, sagte Hajdaj. Das habe den ukrainischen Streitkräften die Möglichkeit gegeben, sich in der Region Donezk zu verschanzen, um es dort "den Russen schwerer zu machen". Die russische Taktik werde dieselbe sein wie andernorts. "Sie werden mit ihrer Artillerie auf alles schießen, aber es wird schwierig für sie sein, vorwärtszukommen."

Hajdaj fordert mehr Waffen vom Westen

Er rechne nach der Einnahme von Luhansk nicht damit, dass Russland seine Soldaten nun vollständig an irgendeine Front verlegen werde, weil sie die Linie halten müssten, sagte Hajdaj. "Wenn sie ihre Positionen verlassen, können die Unseren eine Art Gegenoffensive starten."

Für die russischen Truppen bleibe die Region Donezk aber das "Ziel Nummer eins", sagte Hajdaj. "Slowjansk und Bachmut werden unter Beschuss kommen – Bachmut wird bereits sehr massiv beschossen." Bachmut, Slowjansk und das nahe gelegene Kramatorsk liegen südwestlich von Lyssytschansk und sind die wichtigsten Städte, die den russischen Streitkräften in Donezk standhalten.

Gouverneur Hajdaj bekräftigte die Forderung nach mehr Waffen von westlichen Verbündeten, die zu spät verstanden hätten, was in der Ukraine geschehe. Die Streitkräfte seines Landes könnten eine Gegenoffensive beginnen, wenn sie über ausreichend Langstreckenwaffen verfügten, um sie den russischen Truppen entgegenzusetzen. "Sie schießen einfach rund um die Uhr aus der Ferne auf unsere Stellungen."

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Von Lisa Becke, Daniel Mützel
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