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Nordkorea: Trump besänftigt – und droht Kim danach mit dem Tod

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"Wäre das Modell"  

Trump droht Kim Jong Un mit Gaddafis Schicksal

18.05.2018, 14:17 Uhr | js, t-online.de

Nordkorea: Trump besänftigt – und droht Kim danach mit dem Tod. Donald Trump: Er will sich weiter mit Nordkoreas Präsidenten Kim Jong Un treffen. (Quelle: dpa/Evan Vucci/AP)

Donald Trump: Er will sich weiter mit Nordkoreas Präsidenten Kim Jong Un treffen. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Kommt es zum Treffen zwischen Trump und Nordkoreas Präsidenten? Kim Jong Un könnte den Termin platzen lassen. Trump kündigt Zugeständnisse an – aber droht gleichzeitig kaum verhohlen.

US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea Sicherheitsgarantien versprochen, sollte es ein Atom-Abkommen geben. Wenn Nordkorea ein Abkommen zur Abrüstung seiner Nuklearwaffen unterzeichne, werde der nordkoreanische Präsident Kim Jong Un "sehr starke Sicherheiten" bekommen: "Er wäre in seinem Land an der Macht. Sein Land würde sehr reich werden."

Deswegen sei es sinnvoll, wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sich auf ein Abkommen mit den USA einlasse. Damit reagierte Trump wohl auf Kims Drohung, das geplante Gespräch zwischen den beiden platzen zu lassen. Kim hatte ein gemeinsames Militärmanöver der USA mit Südkorea kritisiert. Offiziell sei er aber nicht informiert, sagte Trump: "Wir wurden nicht in Kenntnis gesetzt. Wir werden sehen".

Trump droht Kim

Das geplante Treffen zwischen Kim und Trump wäre historisch: Bislang hatten US-Präsidenten Nordkoreas Diktatoren immer die Anerkennung eines persönlichen Gesprächs verweigert. 

Demoralisierte Diplomaten: Was bei Trumps Außenpolitik schief läuft

Gleichzeitig drohte Trump offen: "Wenn wir keinen Deal erreichen, dann wäre das das Modell", sagte Trump mit Blick auf Libyen. "Wir haben damals vernichtet. Wir sind dort reingegangen, um ihn zu schlagen", sagt Trump über Libyens damaligen Diktator Muammar al-Gaddafi. 

Libyen als Vorbild?

Nach einem Aufstand im Rahmen des "arabischen Frühlings" hatte die Nato in dem nordafrikanischen Staat interveniert; mit der Begründung, der Machthaber Muammar al-Gaddafi plane Massaker an Zivilisten. Gaddafi verlor seine Macht, wurde von Rebellen aufgespürt und getötet.

Trumps Sicherheitsberater John Bolton hatte vor wenigen Tagen Libyen als Vorbild für die kommenden Verhandlungen genannt, sich dabei aber wohl nicht auf die Intervention bezogen, sondern auf ein früheres Abkommen. Libyen hatte sich 2003 bereit erklärt, sein weit fortgeschrittenes Atomprogramm einzustellen. 

Kim Jon Un sieht wohl beide Ereignisse als Beleg dafür, was passieren kann, wenn ein Regime im guten Glauben seine Waffen abgibt: Es droht die Vernichtung.

Verwendete Quellen:
  • dpa, Reuters
  • Eigene Recherchen
  • Bericht im "Guardian" (Englisch)
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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