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Neue Atomgespräche mit den USA noch diese Woche

Von dpa
Aktualisiert am 01.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump und Kim Jong Un: Atomgespräche beginnen diese Woche.
Donald Trump und Kim Jong Un: Atomgespräche beginnen diese Woche. (Quelle: KCNA/dpa-bilder)
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Lange Zeit war unklar, wann die vereinbarten Gespräche zwischen den USA und Nordkorea über das Atomwaffenprogramm zustande kommen. Jetzt gibt es einen Termin.

Nordkorea und die USA haben vereinbart, bereits kommenden Samstag mit den Gesprächen über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm auf Arbeitsebene zu beginnen. Das berichteten am Dienstag die staatlichen Medien des international isolierten Landes unter Berufung auf die Erste Vizeaußenministerin Choe Son Hui. Am Freitag gebe es zunächst vorbereitende Kontakte. Wo die Unterredungen stattfinden, blieb zunächst unklar. Südkoreas Präsidialamt begrüßte die Ankündigung.

Gespräche seit Juni geplant

Choe äußerte die Hoffnung, dass die Arbeitsgespräche die positive Entwicklung in den Beziehungen beschleunigen. Zuletzt hatte die kommunistische Führung in Pjöngjang signalisiert, zu neuen Gesprächen bereit zu sein. Choe hatte aber im vergangenen Monat in einer Erklärung auch gefordert, Washington müsse neue Vorschläge präsentieren, die Pjöngjang zufrieden stellen sollten.

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Die Gespräche kamen aber bisher nicht zustande.

Bislang keine konkreten Zusagen

Im Februar war ein Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump in Vietnam gescheitert. Beide konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pjöngjang und bei den Gegenleistungen der USA nicht einigen.

Bei ihrem ersten Gipfel im Juni 2018 in Singapur hatte sich Kim zu einer "kompletten Denuklearisierung" bereiterklärt. Es gab aber keine konkreten Zusagen, bis wann das Land sein Atomwaffenarsenal abrüsten will.


Nordkorea hatte im September den Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA auch von Sicherheitsgarantien für sein System abhängig gemacht. In Südkorea wurde die Erklärung als weiterer Versuch gewertet, die eigene Verhandlungsposition zu stärken und den Druck auf die USA zu erhöhen. Ebenso fordert Pjöngjang eine Lockerung der Sanktionen.

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