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Öltanker irren seit Monaten auf Weltmeeren umher

Von rtr
Aktualisiert am 27.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Frau am Strand von Puerto Cabello, Venezuela: Im Hintergrund ist der Öltanker Teseo zu sehen, der wegen US-Sanktionen nicht ablegt.
Frau am Strand von Puerto Cabello, Venezuela: Im Hintergrund ist der Öltanker Teseo zu sehen, der wegen US-Sanktionen nicht ablegt. (Quelle: Juan Carlos Hernandez/imago-images-bilder)
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Aus Furcht vor US-Sanktionen will kaum jemand Rohöl aus Venezuela kaufen. Tanker mit der Fördermenge aus zwei Monaten sitzen jetzt auf den Weltmeeren fest und suchen nach Abnehmern.

Das "Schwarze Gold" wird zum "Schwarzen Peter": Aus Furcht vor einer Verfolgung durch die US-Behörden wegen möglicher Sanktionsverstöße scheuen Firmen davor zurück, Venezuela Rohöl abzunehmen. Branchendaten zufolge fahren derzeit mindestens 16 Öltanker auf der Suche nach einem Käufer auf den Weltmeeren umher – einige davon seit einem halben Jahr. In ihren Bäuchen lagern 18,1 Millionen Barrel (Fass zu je 159 Liter) Erdöl. Das entspricht in etwa der venezolanischen Fördermenge von zwei Monaten.

Üblicherweise wird dieser Rohstoff erst dann verladen, wenn das Ziel bereits feststeht. Ladungen ohne Abnehmer gelten als Notverkauf und werden meist mit deutlichen Abschlägen angeboten, denn Zeit ist hier im wahrsten Sinne des Wortes Geld. Allein die Liegegebühren für einen Öltanker belaufen sich auf mindestens 30.000 Dollar – pro Tag.

Venezuelas Ölkonzern PDVSA findet keine Käufer

Er versuche seit Januar vergeblich, Käufer für eine Ladung zu finden, sagt ein Manager eines beim staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA registrierten Händlers. Für den Tanker seien bereits Liegegebühren für 120 Tage aufgelaufen. In Malaysia warten Daten des Anbieters Refinitiv zufolge sechs Schiffe der Reederei Eurotankers seit Monaten auf ihre Entladung. Das Unternehmen war für einen Kommentar nicht zu erreichen.

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Die unter panamaischer Flagge fahrende MT Kelly hat dagegen bereits eine Odyssee hinter sich: Sie stach PDSVA-Unterlagen zufolge im April in Richtung Türkei in See. Kaum im Mittelmeer angekommen, machte sie kehrt und fuhr durch die Straße von Gibraltar zurück in den Atlantik. Dort drehte sie nach Süden ab und fuhr die afrikanische Küste entlang.

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