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G7-Gipfel: Russland-Rückkehr weiter unklar

Teilnahme im Herbst  

G7-Gipfel: Russland-Rückkehr weiter unklar

04.07.2020, 17:27 Uhr | dpa

G7-Gipfel: Russland-Rückkehr weiter unklar. Wladimir Putin sollte trotz der Suspendierung Russlands von den G7 auf Einladung Trumps am kommenden Gipfel teilnehmen. Eine Entscheidung darüber ist bislang nicht gefallen.   (Quelle: imago images/Russian Look)

Wladimir Putin sollte trotz der Suspendierung Russlands von den G7 auf Einladung Trumps am kommenden Gipfel teilnehmen. Eine Entscheidung darüber ist bislang nicht gefallen. (Quelle: Russian Look/imago images)

Nach der Krim-Annexion im Jahr 2014 wurde Russland von der Teilnahme am G7-Gipfel ausgeschlossen. US-Präsident Trump möchte seinen Amtskollegen Putin nun zurück an den Tisch holen – doch es gibt wohl eine Bedingung. 

Zu einer Teilnahme Russlands bei einem womöglich erweiterten G7-Gipfel im Herbst gibt es nach Angaben aus Moskau bislang keine konkreten Verhandlungen. "Wir haben keine Gespräche dieser Art geführt und führen diese auch nicht", sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag in Moskau. Zuvor hatte der US-Botschaft in Moskau, John Sullivan, in einem Interview betont, dass Washington bereits dazu im Kontakt mit dem russischem Außenministerium und anderen Regierungen stehe.

China müsse auch mit am Tisch sitzen

US-Präsident Donald Trump ist in diesem Jahr Gastgeber des Gipfels von sieben Industriestaaten, der eigentlich bereits für Juni geplant war. Er hatte vorgeschlagen, bei dem Ersatztermin im Herbst auch Russland und weitere Staaten einzuladen. Russland wurde 2014 nach der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim aus der Gruppe ausgeschlossen. Die USA und die EU erließen zudem Sanktionen, die bis heute in Kraft sind.

Das Format der G7 sei sowieso veraltet, sagte der Diplomat Rjabkow der Agentur Tass. Es gebe vielversprechendere und attraktivere Runden. In jedem Fall müsse auch China mit am Verhandlungstisch sitzen. "Ohne China ist es unmöglich, irgendeine Frage in der modernen Welt zu diskutieren."  

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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