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USA halten Atomwaffen-Test Nordkoreas für möglich

Von dpa
Aktualisiert am 19.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Joe Biden: Der Präsident der USA bricht zu seiner ersten Reise im Amt nach Asien auf.
Joe Biden: Der Präsident der USA bricht zu seiner ersten Reise im Amt nach Asien auf. (Quelle: Susan Walsh/ap-bilder)
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Joe Biden bricht nach Südkorea auf. Die US-Regierung ist anlässlich des Besuchs besorgt: Nordkorea könnte Provokationen geplant haben und damit auch vor Atomwaffentests nicht zurückschrecken.

Die US-Regierung hält eine Provokation Nordkoreas in Form eines Raketen- oder Atomwaffentests rund um den bevorstehenden Besuch von US-Präsident Joe Biden in Seoul für möglich. "Wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor, auch auf die Möglichkeit, dass eine solche Provokation stattfindet, während wir in Korea oder Japan sind", sagte Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan am Mittwoch im Weißen Haus. "Wir stimmen uns in dieser Sache eng mit unseren Verbündeten in Korea und Japan ab." Die US-Regierung stehe wegen Nordkorea auch mit China in Kontakt.

Biden bricht an diesem Donnerstag zu seiner ersten Asienreise im Amt auf. Zunächst besucht er Südkorea, am Sonntag fliegt er weiter nach Japan. Die beiden Länder sind die engsten Verbündeten der USA in der Region. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, sagte am Mittwoch, Biden werde bei seiner Reise nicht die demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea besuchen.

Letzter Atomwaffentest 2017

Zuletzt hatte Nordkorea im September 2017 eine Atomwaffe getestet – es war der sechste solche Test. Biden-Vorgänger Donald Trump hatte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erfolglos über eine nukleare Abrüstung verhandelt.

Nordkorea hat seit Beginn dieses Jahren mehrfach Raketen getestet. Pjöngjang treibt seit Jahren die Entwicklung von atomwaffenfähigen Raketen voran. Das Land ist deswegen harten internationalen Sanktionen unterworfen.

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