• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Krisen & Konflikte
  • Fall Chaschukdschi: Erdogan spricht von "überstrichenen Spuren"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKlima-Protest in Hamburg eskaliertSymbolbild für einen TextGasspeicher: Erstes Ziel erreichtSymbolbild für einen TextRBB-Affäre: Neue FragenSymbolbild für einen TextBarça verpatzt AuftaktSymbolbild für einen TextStartrainer kündigt Karriereende anSymbolbild für einen TextFrüherer Deutsche-Bank-Chef ist totSymbolbild für einen TextMerz kritisiert ARD und ZDFSymbolbild für einen TextModeratorin liebt "Bachelorette"-SiegerSymbolbild für einen TextDFB-Star trifft bei Bundesliga-RückkehrSymbolbild für einen TextAngelina Jolie weint fast wegen TochterSymbolbild für einen TextWaldbrand in Hessen – Sechs VerletzteSymbolbild für einen Watson TeaserGriechenland: Einschränkung für ReisendeSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Erdogan spricht von "überstrichenen Spuren"

Von dpa, rtr, dru

Aktualisiert am 16.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Staatschef Recep Tayyip Erdogan: "Materialien, die entfernt wurden."
Staatschef Recep Tayyip Erdogan: "Materialien, die entfernt wurden." (Quelle: Umit Bektas/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Was ist Dschamal Chaschukdschi zugestoßen? Türkische Ermittler sind im saudischen Konsulat in Istanbul angeblich auf ernste Spuren gestoßen. Staatschef Erdogan spricht von versuchter Vertuschung.

Nach der Durchsuchung des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul im Fall des verschwundenen Regierungskritikers Dschamal Chaschukdschi spricht Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan von ersten Hinweisen. Man schaue sich mögliche Spuren "giftiger Substanzen" genauer an, sagte er am Dienstag.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Die Ermittler gingen "vielen Dingen nach, wie etwa toxischen Materialen und solchen Materialen, die entfernt wurden, indem sie überstrichen wurden", so Erdogan. Er hoffe auf baldige Ergebnisse, die helfen können, "eine Meinung zu bilden". Die Ermittler arbeiteten intensiv daran, herauszufinden, was genau im Konsulat passiert sei.

Spurensicherung neun Stunden im Einsatz

In der Nacht hatten türkische Ermittler zusammen mit saudi-arabischen Kollegen in einem neunstündigen Einsatz das Konsulat durchkämmt. Dabei waren Experten zur Spurensicherung mit vier Spezialfahrzeugen vor Ort. Sie stellten Bodenproben und eine Metalltür zur weiteren Untersuchung sicher. Laut Medienberichten fuhren außerdem zwei Müllwagen der Gemeinde ins Konsulat – weshalb, blieb zunächst unklar. Die regierungsnahe Zeitung "Sabah" berichtete, das Gelände sei zudem mit Hunden abgesucht worden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Scholz verspricht weitere Entlastungen
imago images 165138007


Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte in einer Pressekonferenz, Konsulate sollten nicht als Orte für Verhöre dienen. Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten davon aus, dass Chaschukdschi von einem aus Saudi-Arabien angereisten Spezialkommando verhört, gefoltert und getötet wurde, nachdem er das Konsulat am 2. Oktober betreten hatte, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten im Konsulat in Istanbul abzuholen.

Tatrpt eines Mordes? Experten der türkischen Spurensicherung betreten das saudische Konsulat in Istanbul.
Tatrpt eines Mordes? Experten der türkischen Spurensicherung betreten das saudische Konsulat in Istanbul. (Quelle: Murad Sezer/Reuters-bilder)

Türkische Regierungsvertreter haben der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die Behörden verfügten über eine Tonaufnahme, die den Mordverdacht erhärten soll. Die USA und Saudi-Arabien seien über die Aufnahme in Kenntnis versetzt worden.

US-Medien: Saudis bereiten Erklärung vor

CNN berichtete, Saudi-Arabien bereite eine Erklärung vor, dass Chaschukdschi ohne Genehmigung verhört worden sei. Demnach soll das Verhör des "Washington Post"-Kolumnisten außer Kontrolle geraten und der Regierungskritiker dabei gestorben sein. Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

Im Visier der Justiz: Reporter warten vor der Residenz des saudischen Konsuls in Istanbul auf das Eintreffen der türkischen Ermittler.
Im Visier der Justiz: Reporter warten vor der Residenz des saudischen Konsuls in Istanbul auf das Eintreffen der türkischen Ermittler. (Quelle: Murad Sezer/Reuters-bilder)

Die "New York Times" berichtete dagegen, dass Kronprinz Mohammed bin Salman einem Verhör oder einer Überstellung von Chaschukdschi zurück nach Saudi-Arabien zugestimmt habe. Die Regierung in Riad wolle den Prinzen schützen, indem sie einen Geheimdienstmitarbeiter für den vermasselten Einsatz verantwortlich mache, hieß es in dem Blatt weiter.


Medienberichten zufolge wollen die türkischen Ermittler das Konsulat im Laufe des Tages erneut unter die Lupe nehmen. Zugleich soll auch die Residenz des saudischen Konsuls in Istanbul durchsucht werden. Wie der Staatssender TRT und der private Sender NTV melden, sollen die Ermittler das Haus betreten dürfen. Außenminister Cavusoglu erwähnte auch die Durchsuchung seiner Fahrzeuge.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Hanna Klein
  • Axel Krüger
Von Hanna Klein, Axel Krüger
IstanbulRecep Tayyip ErdoganSaudi-Arabien
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website