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Mord an Kim Jong Nam: Angeklagte überraschend freigelassen

Kim Jong Uns Halbbruder  

Angeklagte im Mordprozess Kim Jong Nam überraschend frei

11.03.2019, 14:08 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Angeklagte im Mordprozess Kim Jong Nam kommt überraschend frei

Zwei Jahre nach dem Mord am Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wird das Verfahren gegen die 27-jährige Indonesierin Siti Aisyah eingestellt. (Quelle: t-online.de)

Siti Aisyah: Die Indonesierin wurde im Prozess um den Mord am Halbbruder von Kim Jong Un überraschend freigesprochen. (Quelle: t-online.de)


Südkorea vermutet Nordkoreas Geheimdienst hinter dem Attentat auf Kim Jong Uns Halbbruder. Eine der beiden Frauen, die wegen der Ermordung von Kim Jong Nam angeklagt waren, ist nun überraschend frei. 

Zwei Jahre nach dem Mord am Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist eine der beiden angeklagten Frauen überraschend freigelassen worden. Ein Gericht in Malaysia entschied am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren gegen die 27-jährige Indonesierin Siti Aisyah eingestellt wird. Gründe wurden nach einem Bericht von Malaysias staatlicher Nachrichtenagentur Bernama zunächst keine genannt.

Die Indonesierin war zusammen mit einer Vietnamesin unmittelbar nach dem Anschlag auf den Nordkoreaner Kim Jong Nam im Februar 2017 auf dem Flughafen von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur festgenommen worden. Die Frauen behaupten, dass sie von einem Mann für eine Fernsehshow im Stil von "Versteckte Kamera" angeheuert wurden. Angeblich wussten sie nicht, dass es sich bei der Substanz, mit der Kim Jong Nam getötet wurde, um ein Nervengift handelt. Kim Jong Uns Halbbruder war zu Hause in Ungnade gefallen und lebte im Ausland.

 

Der Fall hatte die Beziehungen zwischen Malaysia und Nordkorea massiv belastet. Vermutet wird, dass der nordkoreanische Geheimdienst hinter dem Anschlag steckt. Die Vietnamesin muss sich weiterhin vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung droht ihr die Todesstrafe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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