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Nordirland: Verdächtige nach Mord an Journalistin Lyra McKee wieder frei

Nordirland  

Verdächtige nach Mord an Journalistin wieder frei

22.04.2019, 07:13 Uhr | dpa

Nordirland: Verdächtige nach Mord an Journalistin Lyra McKee wieder frei. Ein Mann schreibt in ein Kondolenzbuch für Lyra McKee, die am Donnerstagabend bei gewaltsamen Ausschreitungen in der Stadt Londonderry erschossen wurde.  (Quelle: dpa/Brian Lawless/PA Wire)

Ein Mann schreibt in ein Kondolenzbuch für Lyra McKee, die am Donnerstagabend bei gewaltsamen Ausschreitungen in der Stadt Londonderry erschossen wurde. (Quelle: Brian Lawless/PA Wire/dpa)

Die 29-jährige Journalistin Lyra McKee war am Donnerstagabend bei Unruhen in Londonderry erschossen worden. Die Polizei sucht weiter nach den Tätern – und geht von einem Terrorakt aus.

Nach dem Mord an der Journalistin Lyra McKee sind in Nordirland zwei festgenommene junge Männer wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Anschuldigungen gegen sie seien nicht erhoben worden, teilte die zuständige Polizei am Sonntagabend auf Twitter und Facebook mit. Die beiden Männer sind 18 und 19 Jahre alt.

Die 29-jährige McKee war am Donnerstagabend bei gewaltsamen Ausschreitungen in der Stadt Londonderry erschossen worden. Sie stand in einer Menschengruppe in der Nähe von Polizeifahrzeugen, als eine Kugel ihren Kopf traf. Die Ermittler gehen von einem Terrorakt aus. Sie vermuten, dass hinter der Tat eine militante Republikaner-Gruppe namens Neue IRA stecken könnte. Sie hatte sich im März auch zu Paketbomben bekannt, die in London und Glasgow aufgetaucht waren.
 

 
In Tatortnähe am Rande von Londonderry waren vor dem Mord mehr als 50 Brandsätze auf Polizisten geschleudert worden. Fahrzeuge brannten. Zuvor hatten Polizisten in dem Wohnviertel nach Waffen gesucht. Auslöser für die Krawalle soll der jährliche Protest an Ostern im Zusammenhang mit dem Nordirland-Konflikt gewesen sein. Die neuen Unruhen trugen sich zu einem Zeitpunkt zu, an dem irisch-katholische Nationalisten an den Aufstand gegen die Briten im Jahr 1916 erinnern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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