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Mittelmeer: Maltas Innenminister postet Foto von mutmaßlich totem Migranten

Krise im Mittelmeer  

Maltas Innenminister postet Foto von mutmaßlich totem Migranten

13.08.2019, 17:29 Uhr | dpa

Mittelmeer: Maltas Innenminister postet Foto von mutmaßlich totem Migranten. Der Hafen von Floriana: Migranten kommen in einem maltesischen Hafen an.  (Quelle: dpa)

Der Hafen von Floriana: Migranten kommen in einem maltesischen Hafen an. (Quelle: dpa)

Der maltesische Innenminister Michael Farrugia hat auf polarisierende Weise auf die Situation seines Landes in der Flüchtlingskrise im Mittelmeer aufmerksam gemacht: Er veröffentlichte ein Foto mit einer Leiche. 

Maltas Innenminister Michael Farrugia hat ein Foto veröffentlicht, das einen toten Migranten und einen Begleiter auf einem Schlauchboot im Mittelmeer zeigen soll. Die Männer hätten offenbar versucht, über das Meer nach Europa zu kommen, berichtete die Zeitung "Times of Malta" am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. Die Männer wurden nach Angaben des maltesischen Militärs am Montagabend von einem Patrouillenboot entdeckt.

Farrugia postete das vom Militär gemachte Bild am Dienstag auf seinem Twitterkanal. "Malta hat gerade einen einzelnen Überlebenden in kritischem Zustand von einem Schlauchboot gerettet", schrieb er dazu. "Das tut das maltesische Militär jeden Tag. Wir können es nicht alleine schaffen." Ein Überlebender habe "auf der Leiche eines anderen Migranten" gelegen, schrieb der Minister weiter. Der Mann wurde laut einer Mitteilung des Militärs mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus auf der Insel gebracht.
 

 
Bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, sind der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge in diesem Jahr bereits mehr als 840 Menschen gestorben. Derzeit befinden sich auf dem Mittelmeer zwei Rettungsschiffe mit insgesamt mehr als 500 geretteten Migranten an Bord. Unklar ist noch, wohin die beiden Schiffe die Menschen bringen. Denn die beiden nächstgelegenen europäischen Länder – Italien und Malta – haben ihre Häfen für Flüchtlingsschiffe weitgehend dicht gemacht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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