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Iran gibt britischen Öltanker "Stena Impero" frei

Aktualisiert am 23.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Die "Stena Impero" und ein Boot der iranischen Revolutionsgarden: Der britische Öltanker wurde zwei Monate lang festgehalten.
Die "Stena Impero" und ein Boot der iranischen Revolutionsgarden: Der britische Öltanker wurde zwei Monate lang festgehalten. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Die "Stena Impero" ist frei: Zwei Monate nach der Beschlagnahmung hat der Iran den britischen Öltanker weiterfahren lassen. Zuvor seien die notwendigen Auflagen erfüllt worden.

Der Iran hat den vor zwei Monaten beschlagnahmten britischen Öltanker "Stena Impero" wieder freigegeben. Die Bedingungen für die Freigabe des Öltankers seien nach Abschluss des "rechtlichen Prozesses" erfüllt, so dass das Schiff weiterfahren könne, sagte der iranische Regierungssprecher. Die "Stena Impero" war am 19. Juli von den iranischen Revolutionsgarden in der Seestraße von Hormus aufgebracht worden.

Das Schiff wurde anschließend in den Hafen Bandar Abbas gebracht. Begründet wurde die Beschlagnahmung mit angeblichen Verstößen des Schiffs gegen Sicherheitsbestimmungen. Es wurde jedoch vermutet, dass der Iran damit auf die umstrittene Festsetzung eines iranischen Öltankers vor Gibraltar reagierte. Die britischen Behörden hatten die "Grace 1" Anfang Juli unter dem Vorwurf festgesetzt, gegen EU-Sanktionen gegen Syrien zu verstoßen.

Erst nach wochenlangem Streit erlaubte Großbritannien dem Öltanker am 15. August die Weiterfahrt. Bedingung von britischer Seite war, dass der zwischenzeitlich in "Adrian Darya" umbenannte Supertanker nicht nach Syrien fährt. Es wird aber vermutet, dass der Tanker Anfang September seine Ladung in den syrischen Hafen Tartus brachte. London bestellte daher den iranischen Botschafter ein und kündigte an, die Sache bei den Vereinten Nationen zur Sprache zu bringen.


Es war am Montag zunächst unklar, wann die "Stena Impero" ihre Fahrt fortsetzen würde. Die Festsetzung des britischen Schiffs hatte die Spannungen in der Straße von Hormus weiter angeheizt. London kündigte deshalb an, eine Marinemission zum Schutz der Handelsschifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge zu unterstützen. Die Lage ist infolge der US-Politik gegen den Iran seit Monaten extrem angespannt.

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