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Sprengstoff-Ballons aus Gaza: Israel reagiert mit Luftangriffen

Nahost-Konflikt  

Sprengstoffballons aus Gaza: Israel reagiert mit Luftangriffen

26.01.2020, 07:36 Uhr | dpa

Sprengstoff-Ballons aus Gaza: Israel reagiert mit Luftangriffen. Palästinensische Autonomiegebiete: Mit Kühlgas befüllte Präservative, an denen Brandsätze angebracht sind, wurden Richtung Israel freigelassen. (Quelle: dpa/Mohammed Talatene)

Palästinensische Autonomiegebiete: Mit Kühlgas befüllte Präservative, an denen Brandsätze angebracht sind, wurden Richtung Israel freigelassen. (Quelle: Mohammed Talatene/dpa)

Immer wieder wird Israel mit Sprengstoffballons aus dem Gazastreifen angegriffen. Jetzt flog die israelische Luftwaffe Angriffe auf die Hamas. Verletzte habe es keine gegeben.

Nach neuen Angriffen mit Sprengstoff-Ballons aus dem Gazastreifen hat Israels Luftwaffe in der Nacht zum Sonntag Ziele in dem Palästinensergebiet beschossen. Es seien "Terrorziele" der im Gazastreifen herrschenden Hamas im Süden der Küstenzone angegriffen worden, teilte die Armee mit. Darunter seien eine Waffenfabrik und eine Militäranlage. Bei den Angriffen sei niemand verletzt worden, so das Gesundheitsministerium in Gaza.

Zuvor war es entlang des Gazastreifens zu neuen Angriffen mit Sprengstoff-Ballons gekommen, die Palästinenser in Richtung Israel geschickt hatten.

Gaza-Blockade seit 2007

Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. Rund zwei Millionen Einwohner leben unter sehr schlechten Bedingungen in dem Küstenstreifen. Palästinenser protestieren regelmäßig gegen die Blockade.

Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben. Zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen kommt es immer wieder zu Konfrontationen. Unterhändler Ägyptens und der Vereinten Nationen setzen sich regelmäßig für eine Beruhigung der Lage ein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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