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Wegen Coronavirus: Militärkoalition verlängert Waffenruhe im Jemen um einen Monat

Wegen Coronavirus-Pandemie  

Waffenruhe im Jemen um einen Monat verlängert

24.04.2020, 20:56 Uhr | AFP

Wegen Coronavirus: Militärkoalition verlängert Waffenruhe im Jemen um einen Monat . Rettungskräfte bergen die Toten auf den Trümmern eines Gefangenenlagers: Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition die Waffenruhe im Jemen verlängert. (Quelle: dpa)

Rettungskräfte bergen die Toten auf den Trümmern eines Gefangenenlagers: Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition die Waffenruhe im Jemen verlängert. (Quelle: dpa)

Um die Bekämpfung des Coronavirus zu ermöglichen hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition die Waffenruhe im Jemen um einen Monat verlängert. Die bisherige Waffenruhe galt seit dem 8. April.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition verlängert wegen der Corona-Pandemie ihre einseitig ausgerufene Waffenruhe im Jemen. Die Feuerpause gelte einen weiteren Monat, um die Bekämpfung des Coronavirus zu ermöglichen, teilte das Bündnis nach Angaben der staatlichen saudiarabischen Nachrichtenagentur SPA am Freitag mit.

Die Koalition hatte am 8. April eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet, die allerdings ohne größere Wirkung blieb. Die Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen dauerten ebenso an wie die Luftangriffe der Militärkoalition. Die Huthis lehnten die Waffenruhe als "politisches Manöver" ab.

Experten: Virus könnte sich rasant ausbreiten 

Bislang wurde im Jemen erst eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Experten warnen angesichts der katastrophalen humanitären Lage allerdings davor, dass sich das Coronavirus in dem Land rasant verbreiten könnte. Die medizinische Grundversorgung in dem Bürgerkriegsland ist wegen der jahrelangen Kämpfe zusammengebrochen.

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von der Militärkoalition unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Zehntausende Menschen wurden in dem Konflikt getötet, den die Vereinten Nationen als schwerste humanitäre Krise der Welt bezeichnen. In den vergangenen Tagen starben im Jemen außerdem mehrere Menschen bei Überschwemmungen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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