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Krisenregion Bergkarabach: Gefechte nicht ausgesetzt

Von dpa
Aktualisiert am 13.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Bild der Zerst├Ârung in der Stadt Ganja: Ungeachtet internationaler Appelle zur Einhaltung der neuen Waffenruhe dauern die schweren Gefechte um die S├╝dkaukasusregion Bergkarabach nach Angaben von Beh├Ârden an.
Bild der Zerst├Ârung in der Stadt Ganja: Ungeachtet internationaler Appelle zur Einhaltung der neuen Waffenruhe dauern die schweren Gefechte um die S├╝dkaukasusregion Bergkarabach nach Angaben von Beh├Ârden an. (Quelle: Ismail Cozkun/AP/IHA/dpa-bilder)
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Zwischen Aserbaidschan und Armenien war eigentlich eine Waffenruhe vereinbart worden. Offenbar hielten sich die beiden L├Ąnder nicht daran. Es kam zu neuen Todesopfern.

Ungeachtet internationaler Appelle zur Einhaltung der neuen Waffenruhe dauern die schweren Gefechte um die S├╝dkaukasusregion Bergkarabach nach Angaben von Beh├Ârden an. Die verfeindeten Nachbarl├Ąnder Aserbaidschan und Armenien warfen sich am Dienstag gegenseitig massiven Beschuss in der Konfliktregion vor.

Die Beh├Ârden der nicht anerkannten Republik Bergkarabach teilten mit, dass es Raketen- und Artilleriefeuer von aserbaidschanischer Seite gebe. Das Verteidigungsministerium in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku wiederum warf Armenien vor, zuerst geschossen zu haben. Betroffen sei unter anderem die Region Terter.

Armenien: "Absolute L├╝ge"

"Das ist eine absolute L├╝ge, Aserbaidschan bereitet den Boden f├╝r aggressive Handlungen gegen friedliebende Ortschaften vor", sagte eine Sprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums in Eriwan. Der Gegner sei zum Angriff aus allen Richtungen ├╝bergegangen.

Die Anzahl der get├Âteten Karabach-Soldaten liege bei 532, hie├č es am Nachmittag. 31 Zivilisten seien dort get├Âtet worden. Aserbaidschan machte bislang keine Angaben zu Verlusten in den eigenen Reihen. In der Zivilbev├Âlkerung habe sich die Zahl der Toten seit Beginn der Gefechte am 27. September nun auf 43 erh├Âht.

Einigung der Au├čenminister

Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan sagte, dass die in der Nacht zum Samstag vereinbarte Waffenruhe nicht halte. Die Au├čenminister beider L├Ąnder hatten unter russischer Vermittlung in Moskau die ├ťbereinkunft erzielt, die aber schon kurz nach Inkrafttreten gebrochen wurde. Russlands Au├čenminister Sergej Lawrow forderte am Montag mit Nachdruck eine Einhaltung der Waffenruhe.

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Die beiden Ex-Sowjetrepubliken k├Ąmpfen seit Jahrzehnten um die bergige Region, in der rund 145.000 Menschen leben. Bergkarabach wird von Armenien kontrolliert, geh├Ârt aber v├Âlkerrechtlich zum islamisch gepr├Ągten Aserbaidschan. In einem Krieg nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren verlor Aserbaidschan die Kontrolle ├╝ber das Gebiet. Es wird von christlichen Karabach-Armeniern bewohnt. Seit 1994 gilt eine br├╝chige Waffenruhe. Die T├╝rkei steht in dem Konflikt auf der Seite Aserbaidschans, w├Ąhrend Armenien Russland als Schutzmacht sieht.

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