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Kriege und Naturkatastrophen: Immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land

Kriege und Naturkatastrophen  

Immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land

20.05.2021, 11:24 Uhr | AFP

Kriege und Naturkatastrophen: Immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land. Kinder in einem syrischen Flüchtlingscamp nahe der türkischen Grenze: Durch andauernd bewaffnete Konflikte stieg die Zahl der Vertriebenen massiv an. (Quelle: Reuters/Khalil Ashawi)

Kinder in einem syrischen Flüchtlingscamp nahe der türkischen Grenze: Durch andauernd bewaffnete Konflikte stieg die Zahl der Vertriebenen massiv an. (Quelle: Khalil Ashawi/Reuters)

Sie fliehen vor Naturkatastrophen und Gewalt: Die Zahl der im eigenen Land Vertriebenen ist auf Rekordstand gestiegen. In nur einem Jahr sind mehr als 40 Millionen Menschen hinzugekommen – und die Dunkelziffer ist hoch.

Bewaffnete Konflikte und Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr nach Angaben von Experten die Zahl der innerhalb ihrer eigenen Länder auf der Flucht lebenden Menschen auf den Rekordstand von weltweit mindestens 55 Millionen ansteigen lassen. 2020 seien insgesamt 40,5 Millionen neue Binnenvertriebene hinzugekommen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Nichtregierungsorganisation Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) und des Norwegischen Flüchtlingsrats.

Fluchtursachen: Naturkatastrophen und bewaffnete Konflikte

Es handelt sich demnach um den höchsten Anstieg dieser Zahl seit zehn Jahren – und dies, obwohl rund um den Globus Einschränkungen der Bewegungsfreiheit aufgrund der Corona-Pandemie galten. Gründe des massiven Anstiegs der Zahl der Binnenvertriebenen waren nach Angaben der Organisationen unter anderem Sturmkatastrophen und andauernde bewaffnete Konflikte.

IDMC-Direktorin Alexandra Bilak sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie gehe davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch viel höher seien. Das Sammeln von Daten zu Flüchtlingen innerhalb der eigenen Länder sei durch die Corona-Restriktionen erschwert gewesen. Auch hätten aus Angst vor Infektionen weniger Menschen als in vorherigen Jahren Notunterkünfte aufgesucht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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