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Islamische Gelehrte sollen über Frauenrechte entscheiden

Von reuters
Aktualisiert am 19.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Düstere Prognose für die Zukunft: Den Versprechungen der Taliban kann die afghanische Politikerin Farzana Kochai nicht glauben, erklärt sie im Interview. (Quelle: t-online)
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Viele Afghanen befürchten eine Rückkehr der Schreckensherrschaft der Islamisten der 1990er-Jahre: Frauen waren vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Diese Sorge ist nun bestärkt worden.

Die Rechte von Frauen in Afghanistan sollen einem ranghohen Taliban-Anführer zufolge künftig von einem Rat islamischer Gelehrter festgelegt werden. Diese Gelehrten würden letztlich über Arbeit und Bildung für Frauen, ob Mädchen zur Schule gehen dürfen, und wie sich Frauen zu kleiden haben entscheiden, sagte Wahidullah Haschimi, der in die Entscheidungsprozesse der Islamisten eingebunden ist, der Nachrichtenagentur Reuters.

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Sie würden auch darüber entscheiden, ob Frauen einen kopftuchähnlichen Hidschab, eine den ganzen Körper umhüllende Burka oder nur einen Schleier und eine Abaja – eine Art Ganzkörpergewand, bei der das Gesicht unbedeckt ist – oder etwas anderes tragen sollen. "Das bleibt ihnen überlassen."

Am Dienstag hatte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid gesagt, die Rechte von Frauen würden respektiert, sie dürften arbeiten, studieren und aktiv an der Gesellschaft teilnehmen – "aber im Rahmen des Islam".

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Mädchen durften nicht zur Schule gehen

Während ihrer Herrschaft von 1996 bis 2001 hatten die Taliban Frauen verboten zu arbeiten, Mädchen durften nicht zur Schule gehen. Frauen mussten zudem Burkas tragen, wenn sie ausgingen, und auch dann nur in Begleitung eines männlichen Verwandten. Wer gegen die Regeln verstieß, wurde von der Religionspolizei verfolgt und öffentlich bestraft.

Die internationale Gemeinschaft pocht darauf, dass nach der Machtübernahme der Taliban im Land vor allem die Rechte von Frauen und Mädchen gewahrt bleiben. "Afghanische Frauen und Mädchen verdienen es wie alle Afghanen, in Sicherheit, Geborgenheit und Würde zu leben", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der EU, der USA, Großbritanniens und anderer Staaten.

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