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Afghanistan: US-Militär räumt Tötung von Zivilisten bei Luftangriff ein


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US-Militärs geben "tragischen Fehler" bei Luftangriff zu

Von dpa, afp
Aktualisiert am 17.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Zerstörtes Auto in Kabul: Bei dem Angriff kamen offenbar mehrere Zivilisten um statt Terroristen. (Archivfoto)
Zerstörtes Auto in Kabul: Bei dem Angriff kamen offenbar mehrere Zivilisten um statt Terroristen. (Archivfoto) (Quelle: Saifurahman Safi/imago-images-bilder)
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Ende August hatten die USA einen erfolgreichen Luftangriff auf einen mutmaßlichen IS-Terroristen in Kabul vermeldet. Nun stellt sich heraus: Bei dem Einsatz starben Unbeteiligte, darunter auch Kinder.

Das US-Militär hat einen US-Luftangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul Ende August als "tragischen Fehler" bezeichnet. "Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass bis zu zehn Zivilisten, darunter bis zu sieben Kinder, bei diesem Angriff auf tragische Weise ums Leben gekommen sind", sagte US-General Kenneth McKenzie, der das US-Zentralkommando Centcom führt, am Freitag. Außerdem halte man es für unwahrscheinlich, dass das Fahrzeug und die getöteten Personen eine direkte Bedrohung für die US-Streitkräfte dargestellt hätten oder mit Isis-K, einem Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), in Verbindung gestanden hätten.

Die US-Streitkräfte hatten Ende August zunächst erklärt, Ziel des Drohnenangriffs sei ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug des IS gewesen, das eine unmittelbare Bedrohung für den Flughafen von Kabul dargestellt habe. An der Version wurden aber schnell Zweifel laut. So sagte ein Verwandter der Opfer der Nachrichtenagentur AFP vor Ort, sein getöteter Bruder habe für eine Nichtregierungsorganisation gearbeitet und sei kein IS-Sympathisant gewesen.

"Dieser Schlag wurde in dem ernsten Glauben ausgeführt, dass er eine unmittelbare Bedrohung unserer Streitkräfte durch die Evakuierten auf dem Flughafen verhindern würde, aber das war ein Fehler", sagte McKenzie. Es habe sich nicht um einen "überstürzten Angriff" gehandelt. Man habe das Fahrzeug zuvor acht Stunden lang beobachtet. Die New York Times hatte detailliert den Tag des Verdächtigen nachrecherchiert und mit Videobildern belegt. Darin war zu sehen, dass er wie gewohnt mehrere Erledigungen im Rahmen seiner Arbeit machte und Wasserkanister für seine Familie besorgte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa und AFP
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