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Nach Raketentest: Japan verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea


Nach Raketentest
Japan verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea

Von dpa
01.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Raketentest in Nordkorea: Das Land hat am 25. März 2022 erfolgreich eine atomwaffenfähige Interkontinentalrakete getestet.Vergrößern des BildesRaketentest in Nordkorea: Das Land hat am 25. März 2022 erfolgreich eine atomwaffenfähige Interkontinentalrakete getestet. (Quelle: UPI Photo/imago-images-bilder)
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Japan sieht sich durch Nordkoreas Raketen- und Atomtests bedroht. Nun hat das Land erneut Sanktionen gegen den Nachbarstaat verhängt. Mehrere Organisationen und Personen sind betroffen – auch in Russland.

Japan verhängt nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas weitere Sanktionen gegen den Nachbarstaat. Wie die Regierung am Freitag bekannt gab, wird das Vermögen von vier in Russland ansässigen Organisationen sowie neun Personen – sechs Nordkoreaner und drei Russen – eingefroren. Sie seien an der Entwicklung des Raketen- und Atomprogramms Nordkoreas beteiligt. Pjöngjang hatte kürzlich eigenen Angaben zufolge erfolgreich eine neuartige atomwaffenfähige Interkontinentalrakete (ICBM) getestet, die die USA erreichen kann.

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Japan sieht sich durch Nordkoreas Raketen- und Atomtests direkt bedroht. Auch die Entführung von Japanern durch nordkoreanische Agenten in den 70er und 80er Jahren ist ein Hindernis für die Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Nachbarstaaten. Die Entführten sollten Spionen Nordkoreas unter anderem Japanisch beibringen. Jahrelang hatte Nordkorea abgestritten, etwas mit dem Verschwinden der Japaner zu tun zu haben. Im September 2002 gab der nordkoreanische Führer Kim Jong Il dann erstmals die Entführungen zu.

Die Führung in Pjöngjang gestand, 13 Menschen verschleppt zu haben. Fünf von ihnen konnten nach Japan heimkehren. Nordkorea behauptete, die acht anderen Japaner seien gestorben und es habe keine weiteren Entführten gegeben. Damit war für Nordkorea die Sache beendet. Tokio geht von 17 entführten Landsleuten aus und fordert volle Aufklärung.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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