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US-Republikaner soll für Schüsse auf Häuser von Demokraten gezahlt haben


Nach verlorener Wahl
US-Republikaner soll für Schüsse auf Demokraten gezahlt haben

Von afp
Aktualisiert am 17.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Die Festnahme von Solomon Peña in New Mexicos Hauptstadt Albuquerque: Der mutmaßliche Auftraggeber der Schussangriffe wird von SEK-Polizisten abgeführt.Vergrößern des BildesDie Festnahme von Solomon Peña in New Mexicos Hauptstadt Albuquerque: Der mutmaßliche Auftraggeber der Schussangriffe wird von SEK-Polizisten abgeführt. (Quelle: IMAGO/Roberto E. Rosales)
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Seine Wahlniederlage führte der Mann auf Betrug zurück und ließ die vermeintlich Verantwortlichen angreifen. Nun ist er in Gewahrsam.

Im US-Bundesstaat New Mexico soll ein unterlegener republikanischer Parlamentskandidat einen bewaffneten Angriff auf Politiker der Demokraten in Auftrag gegeben haben. Solomon Peña werde beschuldigt, vier Männer "dafür bezahlt zu haben", auf die Häuser von vier demokratischen Politikern zu schießen, erklärte der Polizeichef der Großstadt Albuquerque am Montag auf Twitter. Peña war demnach überzeugt, bei den Wahlen zum Parlament von New Mexico im vergangenen November durch Wahlbetrug verloren zu haben.

Peña wurde nach Angaben des Fernsehsenders CBS von Sondereinsatzkräften in seiner Wohnung festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Der Republikaner soll die Schusswaffenangriffe auf die Häuser von zwei Mitgliedern im Parlament von New Mexico und zwei Landkreisbedienstete organisiert haben. Bei den Angriffen zwischen dem 4. Dezember und 3. Januar wurde niemand verletzt. Allerdings durchschlugen drei Kugeln das Schlafzimmerfenster der Tochter der demokratischen Senatorin Linda Lopez.

Laut Polizeisprecher Gilbert Gallegos war Peña überzeugt, er habe die Wahl im November 2022 nur wegen Betrugs verloren. "Er beschwerte sich über die Wahl, die er für manipuliert hielt", zitierte der Sender NBC News den Sprecher. Die Polizei von Albuquerque erklärte, sie werde voraussichtlich Anklage gegen weitere Männer erheben, die die Schusswaffenangriffe gegen Bezahlung ausgeführt haben sollen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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