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Donald Trump soll geheime Informationen über Atom-U-Boote geteilt haben


Gefahr für die US-Marine?
Bericht: Trump soll geheime Details über Atom-U-Boote geteilt haben

Von dpa, mam

Aktualisiert am 06.10.2023Lesedauer: 2 Min.
1704694053Vergrößern des BildesDonald Trump, Ex-Präsident der USA (Archivbild): Er muss sich derzeit vor Gericht verantworten. (Quelle: Shannon Stapleton/getty-images-bilder)
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Kurz nach seinem Amtsende soll Donald Trump geheime Informationen zu den Atom-U-Booten der US-Marine weitergegeben haben. Auch sein Kontakt soll sie wohl weitergereicht haben.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll kurz nach seiner Amtszeit offenbar geheime Informationen über die Atom-U-Boote der amerikanischen Marine weitergegeben haben. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf zwei mit Trump vertraute Personen. Sie warnen demnach davor, dass die Weitergabe der geheimen Details eine Gefahr für die Sicherheit der US-Atomflotte darstellen könnte.

Doch was war passiert? Wie die Informanten der "New York Times" berichten, soll Trump die Geheiminformationen bei einem Abendessen in Mar-a-Lago, seinem privaten Wohnsitz in Florida, mit einem australischen Geschäftsmann geteilt haben. Dabei soll es sich um den Anthony Pratt handeln, der als Chef eines der größten Verpackungsunternehmen der Welt ein Milliarden-Vermögen besitzt. Doch damit nicht genug: Der Geschäftsmann soll die Informationen an andere Personen weitergegeben haben. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.

Diese Details teilte Trump wohl mit Pratt

Pratt wurde daher im Zuge der laufenden Ermittlungen gegen Trump von der Staatsanwaltschaft befragt, denn der frühere US-Präsident muss sich derzeit vor Gericht verantworten. Unter anderem wird er beschuldigt, gesetzeswidrig höchst sensible Informationen aus seiner Zeit als US-Präsident in privaten Räumen aufbewahrt zu haben. Laut Anklageschrift handelt es sich unter anderem um geheime Dokumente mit Informationen zu nuklearen Fähigkeiten der USA und militärischen Notfallplänen des Landes.

Die Bundespolizei FBI hatte im August 2022 Trumps Anwesen Mar-a-Lago durchsucht und dort verschiedene Verschlusssachen beschlagnahmt. Trump plädierte bei der Vorstellung der Anklage in Miami im Juni auf "nicht schuldig". Es war die erste Anklage auf Bundesebene für Trump. Der Prozess soll am 20. Mai 2024 starten. Mehr zu den Prozessen, denen sich Trump derzeit stellen muss, lesen Sie hier.

Der Name des australischen Milliardärs taucht nicht in der Anklageschrift in dem Fall auf. Der "New York Times" zufolge soll Trump Pratt kein geheimes Material gezeigt haben, jedoch über geheime Informationen gesprochen haben. Konkret soll der Ex-Präsident der "New York Times" zufolge darüber geredet haben, wie viele Atomsprengköpfe an Bord der U-Boote sind und wie nahe sich die U-Boote an russische Boote heranbewegen konnten, ohne entdeckt zu werden. Gerade in Anbetracht des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine dürfte das eine besonders heikle Information sein.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • nytimes.com: "Trump Said to Have Revealed Nuclear Submarine Secrets to Australian Businessman"
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