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Hunderte Kinder könnten Eltern nie wieder sehen

Von t-online, dru

Aktualisiert am 10.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Verwandte umarmen sich an einem geöffneten Tor an der US-mexikanischen Grenze in Tijuana.
Verwandte umarmen sich an einem geöffneten Tor an der US-mexikanischen Grenze in Tijuana. (Quelle: Archivbild/Jorge Duenes/Reuters-bilder)
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Auf Anweisung Donald Trumps haben US-Behörden Tausende Kinder von Einwanderern von ihren Eltern getrennt. Viele werden diese wohl nie wieder sehen.

Donald Trumps Null-Toleranz-Politik gegen illegale Einwandererfamilien sorgte für Entrüstung weit über die USA hinaus. Zur Abschreckung hatten die Behörden Hunderte Einwandererkinder an der Grenze zu Mexiko ihren Eltern entrissen. Ein Bericht legt nun nahe, dass viele Familien wohl für längere Zeit getrennt bleiben werden – wenn nicht für immer.


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Von knapp 3.000 von ihren Eltern getrennten Kindern befänden sich auch Monate später Hunderte in der Obhut der US-Behörden, schreibt die Nachrichtenagentur AP in einem Report. Für viele Familien seien Zusammenführungen derzeit sogar unmöglich, heißt es unter Berufung auf US-Behörden. Das betreffe rund 200 Kinder.

Zwar ließ die Trump-Regierung die Praxis an der Grenze auf massiven Druck hin im Juni stoppen. Inzwischen werden Eltern und Kinder gemeinsam eingesperrt. Doch weil in vielen Fällen Eltern in die oft Tausende Kilometer entfernte Heimat abgeschoben worden seien, während die Kinder in den USA zurückblieben, seien Zusammenführungen oft sehr schwierig bis unmöglich.

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Komplizierte Gesetzeslage erschwert Zusammenführungen

AP stieß bei den Recherchen nach eigenen Angaben auf Lücken in Staats- und Bundesgesetzen. Sie ermöglichten es Gerichten, Kinder illegaler Einwanderer in Pflegefamilien zu geben, ohne deren Eltern darüber zu informieren. Hinzu kämen unterschiedliche Gesetzeslagen von Bundesstaat zu Bundesstaat.


AP betont, dass Fälle von Familientrennungen nicht erst seit Trumps Präsidentschaft die Gerichte beschäftigten. Das verschäfte Grenzregime habe jedoch zu einer starken Zunahme der Fälle geführt. Allein in diesem Sommer seien 300 Eltern ohne ihre Kinder nach Mittelamerika abgeschoben worden. Ihr Kampf um die Rückgabe ihrer Kinder dauere oft viele Jahre.

Behörden waren kaum vorbereitet

Die zuständige Aufsichtsbehörde des US-Heimatschutzministeriums kam jüngst zu dem Schluss, dass das Ministerium nur unzureichend auf die harte Grenzpolitik der Trump-Regierung vorbereitet war. In einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht kritisierte die Behörde vor allem die Familientrennung. Migrantenkinder seien langfristig in Einrichtungen festgehalten worden, die nur für kurzfristige Aufenthalte geeignet gewesen seien. Das Ministerium habe auch Schwierigkeiten gehabt, getrennte Familien wieder zusammenzuführen.

Zudem habe das Ministerium Migranten widersprüchliche Informationen gegeben, hieß es weiter. So hätten einige Eltern nicht gewusst, dass sie von ihren Kindern getrennt würden. Sie hätten auch keine Möglichkeit gehabt, nach der Trennung mit ihren Kindern zu kommunizieren.

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