Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

US-Präsident Donald Trump wettert gegen Neuauszählung in Florida

Ärger um Midterm-Ergebnisse  

Trump wettert gegen Neuauszählung in Florida

12.11.2018, 16:46 Uhr | dpa

US-Präsident Donald Trump wettert gegen Neuauszählung in Florida. US-Präsident Donald Trump: Auf Twitter behauptete Trump, es seien gefälschte Stimmzettel aufgetaucht. (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

US-Präsident Donald Trump: Auf Twitter behauptete Trump, es seien gefälschte Stimmzettel aufgetaucht. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Weil die Briefwahlstimmen das Wahlergebnis in Florida so ins Wanken bringen, findet in dem US-Staat eine Neuauszählung statt. Trump hält davon wenig – und erhebt schwere Vorwürfe.

US-Präsident Donald Trump hat sich vehement gegen die laufende Neuauszählung von mehreren politischen Rennen der US-Wahlen in Florida ausgesprochen. Im Rennen um den offenen Senatssitz und den Gouverneursposten in dem Bundesstaat sollten die beiden republikanischen Kandidaten Rick Scott und Ron DeSantis zu Siegern erklärt werden, verlangte Trump in einem Tweet. Neue Stimmzettel seien aus dem Nichts aufgetaucht, und viele Stimmzettel fehlten oder seien gefälscht.

Belege für seine Behauptungen lieferte Trump nicht. "Eine ehrliche Stimmzählung ist nicht mehr möglich", schrieb er weiter. Man müsse sich an den Stand der Wahlnacht halten.

Die Amerikaner hatten am Dienstag einen neuen Kongress gewählt. Neu vergeben wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im US-Senat, der anderen Kammer des US-Parlaments. Auch mehrere Gouverneure wurden neu gewählt.

Die Stimmen der Briefwahl bringen das Ergebnis ins Wanken

In der Wahlnacht hatten in den beiden Rennen in Florida die republikanischen Kandidaten knapp vorne gelegen. Nach Auszählung weiterer Briefwahlstimmen in den Tagen darauf war ihr Vorsprung aber so stark zusammengeschrumpft, dass die Behörden in Florida am Wochenende eine Neuauszählung der Stimmen angeordnet hatten. Die Wahlgesetze in dem Bundesstaat sehen eine maschinelle Neuauszählung vor, sofern der Unterschied zwischen zwei Kandidaten 0,5 Prozentpunkte unterschreitet. Dies ist der Fall.


Im Rennen um den Senatssitz in Florida versucht der Republikaner, Floridas amtierender Gouverneur Rick Scott, den derzeitigen demokratischen Senator Bill Nelson von seinem Posten zu verdrängen. Um das Gouverneursamt in dem Staat bemühen sich der Republikaner Ron DeSantis und der Demokrat Andrew Gillum.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Dschungel-Look: exotisches Flair für Ihre 4 Wände
jetzt auf otto.de
Anzeige
Was Ihr Partner für die Bau- finanzierung können muss
Kostenlose Beratung bei Interhyp
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal