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US-Star-Ökonom Robert Shiller: Lasst Donald Trump seine Mauer haben

US-Star-Ökonom  

"Lasst ihn seine Mauer haben, und dann sehen wir, wie es läuft"

24.01.2019, 15:57 Uhr | dpa

 (Quelle: reuters / imago-ZUMA Press)
"Shutdown": Darum geht es im US-Haushaltsstreit

Die USA befanden sich im längsten Shutdown der Geschichte. Doch was bedeutet ein Shutdown eigentlich und worum geht es im Haushaltsstreit zwischen Präsident Donald Trump und den Demokraten? (Quelle: t-online.de)

„Shutdown“: Darum geht es im US-Haushaltsstreit. (Quelle: t-online.de)


"Shutdown" in den USA und kein Ende in Sicht: Nobelpreisträger Robert Shiller schlägt jetzt vor, Trump seine Mauer bauen zu lassen. Obwohl Shiller die Idee eigentlich ablehnt. 

Im US-Haushaltsstreit hat der amerikanische Star-Ökonom Robert Shiller die Demokraten zu Nachgiebigkeit gegen Präsident Donald Trump aufgefordert. "Im Sinne eines Kompromisses: Lasst ihn seine Mauer haben, und dann sehen wir, wie es läuft", sagte Shiller am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Und ich vermute, sie wird keine große Auswirkung auf illegale Einwanderung haben."

Robert J. Shiller: Der Nobelpreisgewinner hat vorgeschlagen, Donald Trump bei seiner Mauer machen zu lassen.  (Quelle: imago images/Mikhail Tereshchenko/TASS)Robert J. Shiller: Der Nobelpreisgewinner hat vorgeschlagen, Donald Trump bei seiner Mauer machen zu lassen. (Quelle: Mikhail Tereshchenko/TASS/imago images)

Viele Menschen treibe die Angst um, dass sich Demokraten und Republikaner nicht einigen könnten, wie der "Shutdown" zu beenden sei. "Deshalb bin ich dafür, Trump seine Mauer bauen zu lassen, auch wenn ich die Idee ablehne."

Sorge um Studenten und Expertise

Der Wirtschaftsnobelpreisträger von 2013 kritisierte Trump für dessen strikte Immigrationspolitik. "Universitäten in den USA verlieren ausländische Studenten, und wir bekommen nicht mehr die Expertise für die Industrie", sagte der Professor der Elite-Universität Yale.

Er zeigte sich besorgt über eine Spaltung der US-Gesellschaft. "Diese Polarisierung besorgt mich, sie ist zu intensiv. Und das ist absurd, denn man könnte meinen, dass man sich auf Fakten einigen kann."

Shiller beklagte einen Vertrauensverlust, weil Trump die Medien als "Lügenpresse" angreife. "Vielleicht sind sie manchmal voreingenommen, aber sie lügen nicht. Unser Präsident nennt sie Lügenpresse, das ist selbst eine Lüge. Es gibt keine Beweise dafür."

 

 
Leider seien Anhänger Trumps nicht mit Argumenten zu erreichen, sagte Shiller. Eine Mitschuld gab er den in Amerika beliebten Late-Night-Shows, die den Präsidenten als Idioten darstellten. "Und diese Leute identifizieren sich so sehr mit ihm, dass sie sich davon persönlich getroffen fühlen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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