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Nahost-Konflikt: Pompeo kritisiert Plan von Trump-Schwiegersohn Kushner

Frieden in Nahost  

Pompeo kritisiert Plan von Trump-Schwiegersohn

03.06.2019, 12:52 Uhr

Nahost-Konflikt: Pompeo kritisiert Plan von Trump-Schwiegersohn Kushner. "Nicht besonders originell": US-Außenminister Mike Pompeo hält nicht viel vom Friedensplan für Israel.  (Quelle: Thomas Koehler/photothek.netx)

"Nicht besonders originell": US-Außenminister Mike Pompeo hält nicht viel vom Friedensplan für Israel. (Quelle: Thomas Koehler/photothek.netx)

Viel ist noch nicht bekannt über die Friedenspläne von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner. Doch schon jetzt kritisiert US-Außenminister Mike Pompeo die Ideen des Präsidentenberaters.   

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich einem Medienbericht zufolge skeptisch über den mit Spannung erwarteten US-Nahost-Friedensplan geäußert. "Er könnte abgelehnt werden", sagte Pompeo nach Angaben der "Washington Post" bei einem Treffen mit ranghohen Vertretern der jüdischen Gemeinschaft in den USA. "Es könnte sein, dass die Leute letztlich sagen: 'Er ist nicht besonders originell, er ist nicht besonders gut für mich'." Die "Washington Post" beruft sich auf eine Tonaufnahme des Treffens.

US-Präsidentenberater Jared Kushner – der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump – hat einen Plan für eine Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern erarbeitet. Der wirtschaftliche Teil soll am 25. und 26. Juni bei einer Konferenz in Bahrain vorgestellt werden.

Bislang sind kaum Details des Plans bekannt geworden. Kushner hat aber durchblicken lassen, dass er sich nicht für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzen will, also die Gründung eines eigenen Palästinenserstaates. Im Gegenzug will er den Palästinensern offenbar umfassende Wirtschaftshilfe zusagen.

 

 
US-Außenminister Pompeo sagte bei dem Treffen mit den Spitzenvertretern jüdischer US-Organisationen laut "Washington Post", er könne nachvollziehen, dass einige der Ansicht seien, nur Israel könne über die US-Vorschläge glücklich sein. Er hoffe aber, jeder werde dem Plan eine Chance einräumen und "zuhören".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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