Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Krise an Grenze zu Mexiko: US-Kongress billigt Milliarden-Nothilfen

Krise an Grenze zu Mexiko  

US-Kongress billigt Milliarden-Nothilfen

28.06.2019, 10:12 Uhr | AFP

Krise an Grenze zu Mexiko: US-Kongress billigt Milliarden-Nothilfen. Nancy Pelosi: Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses musst sich im Streit um die Migration geschlagen geben. (Quelle: AP/dpa/J. Scott Applewhite)

Nancy Pelosi: Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses musst sich im Streit um die Migration geschlagen geben. (Quelle: J. Scott Applewhite/AP/dpa)

Trump jubiliert, seine Widersacherin Pelosi gibt sich geschlagen: Das US-Repräsentantenhaus hat ein Finanzpaket von 4,6 Milliarden Dollar freigegeben. Das Geld soll auch zur Grenzsicherung benutzt werden.

Der US-Kongress hat angesichts der Migrationskrise an der Grenze zu Mexiko Nothilfen in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar freigegeben. Das Repräsentantenhaus billigte am Donnerstag ein am Vortag vom Senat beschlossenes Finanzpaket. Die von den oppositionellen Demokraten kontrollierte Kongresskammer stimmte mit einer klaren Mehrheit von 305 zu 102 Stimmen für die Nothilfen. Der Text muss nun noch von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden.

Das Geld soll für Aufnahmeeinrichtungen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko verwendet werden, aber auch für die Grenzsicherung. Die US-Behörden sind mit der großen Zahl vor allem zentralamerikanischer Migranten überfordert, die über Mexiko in die USA gelangen.

Zuletzt sorgten Berichte über katastrophale Zustände in einem Auffanglager für minderjährige Einwanderer in Texas für scharfe Kritik. Entsetzen löste dann ein Foto aus, das einen ertrunkenen Flüchtling und seine ebenfalls ertrunkene kleine Tochter zeigt.

 "Großartige Arbeit von allen"

Über den Umgang mit der Migrationskrise streiten Trumps Republikaner und die oppositionellen Demokraten schon seit Monaten. Die Demokraten im Repräsentantenhaus wollten in dem Text zu den Nothilfen einen besseren Schutz von Migrantenkindern festschreiben. Letztlich musste die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, aber nachgeben: Die Kongresskammer stimmte am Donnerstag für den Text, den der von den Republikanern dominierte Senat beschlossen hatte.


Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal
t-online ist ein Angebot
der Ströer Content Group
licenced by