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Nach Massakern in den USA: Obama verpasst Trump einen Seitenhieb

"Klima aus Angst und Hass"  

Obama verpasst Trump einen Seitenhieb

05.08.2019, 22:56 Uhr | dpa, pdi

Schüsse in Ohio: Überwachungskamera zeigt dramatische Situation

Nach den tödlichen Schüssen von Ohio hat die Polizei Aufnahmen einer Überwachungskamera veröffentlicht. Darauf sind die dramatischen Szenen der schrecklichen Tat zu sehen. (Quelle: t-online.de)

Schüsse von Ohio: Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie die Menschen im Oregon District der Stadt Dayton vor dem Täter flüchten. (Quelle: t-online.de)


Nach den Massakern in den USA meldet sich der frühere US-Präsident Barack Obama zu Wort. In einer Stellungnahme kritisiert er dabei auch Donald Trump, ohne seinen Nachfolger beim Namen zu nennen.

Nach der offenbar rassistisch motivierten Bluttat in Texas hat der frühere US-Präsident Barack Obama eine von manchen Politikern genutzte Sprache der Angst und des Hasses verurteilt. Die Stellungnahme Obamas konnte auch als Seitenhieb auf seinen Nachfolger Donald Trump verstanden werden, dessen Aussagen in den vergangenen Wochen mehrfach als rassistisch kritisiert worden waren. Obama erklärte am Montag: "Wir müssen eine Sprache gründlich ablehnen, die aus den Mündern unserer Anführer kommt und ein Klima aus Angst und Hass schürt oder rassistische Vorurteile normalisiert." Obama nannte keinen der von ihm gemeinten Politiker namentlich.

Der frühere US-Präsident Barack Obama: Nach der offenbar rassistisch motivierten Bluttat in Texas hat Obama eine von manchen Politikern genutzte Sprache der Angst und des Hasses verurteilt.  (Quelle: dpa)Der frühere US-Präsident Barack Obama: Nach der offenbar rassistisch motivierten Bluttat in Texas hat Obama eine von manchen Politikern genutzte Sprache der Angst und des Hasses verurteilt. (Quelle: dpa)

Obama forderte zudem ein entschlossenes Handeln für eine restriktivere Waffengesetzgebung. Er räumte ein, dass kein Gesetz alle Gewalttaten verhindern könne. "Aber es gibt Belege dafür, dass sie einige der Tötungen verhindern können. Sie können einigen Familien ein gebrochenes Herz ersparen", schrieb Obama. Alle Amerikaner sollten von ihren Politikern eine Änderung der Waffengesetze verlangen. Sonst werde es immer wieder solche Tragödien wie zuletzt im texanischen El Paso geben.


Am Samstag hatte ein 21-jähriger Weißer in einem Einkaufszentrum in El Paso das Feuer eröffnet. Er tötete 22 Menschen, darunter mehrere Mexikaner. Der mutmaßliche Täter stellte sich der Polizei. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Tathintergrund aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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