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Trumps PersonenschĂŒtzer sauer wegen Spazierfahrt

Von t-online, MoS

Aktualisiert am 05.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Donald Trump: Trotz Corona-Erkrankung ließ er sich an seinen Fans vorbeifahren.
Donald Trump: Trotz Corona-Erkrankung ließ er sich an seinen Fans vorbeifahren. (Quelle: Cheriss May/Reuters-bilder)
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Am Sonntagnachmittag verließ der an Corona erkrankte US-PrĂ€sident das Krankenhaus – um sich seinen wartenden Fans zu zeigen. GefĂ€hrdete er dabei das Leben seiner LeibwĂ€chter?

Donald Trump fuhr nach seiner AnkĂŒndigung "Ich mache gleich einen kleinen Überraschungsbesuch" mit seinen PersonenschĂŒtzern in einem SUV raus zu seinen Fans. Aufnahmen des Ausflugs sehen Sie im Video oben oder hier. Die QuarantĂ€ne-Regeln schien er dabei zu ignorieren. Zwar trugen er und seine Begleiter im Auto Masken, jedoch hĂ€tte dieser Ausflug gar nicht stattfinden dĂŒrfen.


Diese Spitzenpolitiker hatten das Coronavirus

Emmanuel Macron: Frankreichs PrÀsident hatte Symptome, wie Husten und Fieber.
Jair Bolsonaro: Der brasilianische Regierungschef verharmlost das Virus immer noch. Am 7. Juli 2020 war bekannt geworden, dass der 65-JĂ€hrige an Covid-19 erkrankt war.
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"Das hĂ€tte niemals passieren dĂŒrfen", sagte ein Agent des Secret Service gegenĂŒber dem US-Nachrichtensender CNN. Denn nun mĂŒssen auch seine PersonenschĂŒtzer und LeibwĂ€chter, die mit im Wagen saßen, fĂŒr 14 Tage in QuarantĂ€ne.

Mehrere PersonenschĂŒtzer des Secret Service Ă€ußerten sich ebenfalls bestĂŒrzt gegenĂŒber CNN. Einer gab zu, dass man bei solch einem Auftrag nicht "Nein" sagen könne. Sie können lediglich AktivitĂ€ten ablehnen, die den PrĂ€sidenten gefĂ€hrden, bei AktivitĂ€ten, die sie selbst in Gefahr bringen, hĂ€tten sie diese Möglichkeit nicht.

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Donald Trump: Der an Covid-19 erkrankte US-PrĂ€sident ließ sich von Mitarbeitern des Secret Service an seinen Fans vorbeifahren.
Donald Trump: Der an Covid-19 erkrankte US-PrĂ€sident ließ sich von Mitarbeitern des Secret Service an seinen Fans vorbeifahren. (Quelle: Cheriss May/Reuters-bilder)

Weißes Haus hatte keine Bedenken

WĂ€hrend Secret-Service-Agenten ihre Bedenken Ă€ußerten, versicherte das Weiße Haus in einem Statement, dass "angemessene Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden ... um den PrĂ€sidenten und alle, die ihn unterstĂŒtzten zu schĂŒtzen." Zudem sei der Ausflug von einem Team von Medizinern genehmigt worden.

Medizinexperten Ă€ußerten sich allerdings gegenteilig. Dr. Leana Wen, eine NotĂ€rztin, schrieb, dass sie in dieser Situation eher nach dem Sicherheitspersonal gerufen hĂ€tte, um Trump von diesem Ausflug abzuhalten und ihn anschließend einem psychiatrischen Test zu unterziehen, um seine EntscheidungsfĂ€higkeit zu ĂŒberprĂŒfen.

Weitere Artikel

Dr. James P. Phillips, ein Arzt, der mit dem Walter Reed MilitĂ€rkrankenhaus verbunden ist, sagte, dass das Risiko einer Covid-19 Infektion im PrĂ€sidenten-SUV so hoch sei, wie außerhalb medizinischer Behandlungen. "Die Unverantwortlichkeit ist erstaunlich. Meine Gedanken sind mit den Secret-Service-Agenten, die gezwungen wurden, mitzumachen."

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