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USA: Junge Poetin Amanda Gorman begeistert bei Bidens Amtseinführung

Historische Rede im Video  

Junge Poetin begeistert bei Bidens Amtseinführung

21.01.2021, 13:51 Uhr | AFP, dpa, ds

Bewegende Rede: Poetin für Auftritt bei Amtseinführung gefeiert

Für viele US-Amerikaner ist der Machtwechsel in den Vereinigten Staaten eine große Erleichterung. Fast symbolisch für die Hoffnung vieler war der Auftritt der jungen Aktivistin und Dichterin Amanda Gorman bei Bidens Amtseinführung. (Quelle: Reuters)

Bewegende Rede: Für ihren Auftritt bei der Vereidigung wurde Amanda Gorman von vielen Seiten gefeiert. (Quelle: Reuters)


Der heimliche Star bei der Amtseinführung von Joe Biden war Amanda Gorman: Die 22-jährige Afroamerikanerin trug ein bewegendes Gedicht vor, das die Kamera festhielten. Die Reaktionen waren eindeutig.  

Mit einem eindringlichen Aufruf zu Einigkeit und Versöhnung hat die 22-jährige afroamerikanische Dichterin Amanda Gorman bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden für Aufsehen gesorgt. Ihren Auftritt sehen Sie oben im Video oder hier. Mit der Rezitation ihres Gedichts "The Hill We Climb" ("Der Berg, den wir besteigen") bei der Vereidigungsfeier am Mittwoch nahm die junge Poetin unter anderem Bezug auf die Erstürmung des Kapitols durch wütende Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump am 6. Januar.

"Wir haben eine Macht gesehen, die unser Land lieber zertrümmern würde, als es miteinander zu teilen", sagte Gorman. "Dieses Vorhaben war beinahe erfolgreich, aber selbst wenn die Demokratie zeitweise aufgehalten werden kann, dauerhaft besiegt werden kann sie nicht."

Ihr Auftritt wurde weltweit gefeiert: "An einem Tag für die Geschichtsbücher präsentierte Amanda Gorman ein Gedicht, das mehr als nur den Moment traf", schrieb etwa der frühere US-Präsident Barack Obama auf Twitter. Die Unternehmerin und Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey schrieb: "Ich war nie stolzer, eine weitere junge Frau aufsteigen zu sehen!"

Gorman gewann mit 16 Jahren Lyrikpreis

Mit ruhiger Stimme rezitierte Gorman, die nach eigenen Angaben wie Joe Biden als Kind gestottert hatte, ihre Verse. Als "dünnes schwarzes Mädchen, Nachfahrin von Sklaven und aufgewachsen mit einer alleinerziehenden Mutter" beschreibt sich die jüngste Dichterin, die je bei der Vereidigung eines US-Präsidenten auftreten durfte.

Ihr Gedicht endet hoffnungsvoll: "Wir werden diese verwundete Welt zu einer besseren machen", denn "es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen und zu sein."

Gorman gewann im Alter von 16 Jahren ihren ersten Lyrik-Preis und wurde nur drei Jahre später zur besten jungen Dichterin des Landes gekürt. Zu diesem Zeitpunkt studierte sie an der renommierten Harvard Universität Soziologie. Presseberichten zufolge soll Jill Biden, die neue First Lady der USA, sie für die Zeremonie vorgeschlagen haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa

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