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Joe Biden über seinen Vorgänger: "Ich bin es leid, über Trump zu reden"

US-Präsident über Vorgänger  

Joe Biden: "Ich bin es leid, über Trump zu reden"

17.02.2021, 09:51 Uhr | dpa, AFP

Joe Biden über seinen Vorgänger: "Ich bin es leid, über Trump zu reden". Biden wirbt für sein Konjunkturpaket: "Größer ist jetzt besser." (Quelle: dpa/Evan Vucci/AP)

Biden wirbt für sein Konjunkturpaket: "Größer ist jetzt besser." (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Der US-Präsident hat sich im Fernsehen den Fragen der Bürger gestellt. Er versprach, dass sich alle US-Bürger bis Ende Juli gegen Corona impfen lassen können – und wiegelt beim Thema Donald Trump ab.

US-Präsident Joe Biden will sich nicht länger mit seinem Vorgänger Donald Trump beschäftigen. "Ich bin es leid, über Trump zu reden", sagte der 78-Jährige bei einer vom Sender CNN übertragenen Fragestunde mit Bürgern in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin.

Biden sagte auch: "Vier Jahre lang war alles, was in den Nachrichten war, Trump." In den kommenden vier Jahren – also in seiner Amtszeit – wolle er dafür sorgen, dass das amerikanische Volk im Mittelpunkt stehe.

Biden: Alle können sich bis Ende Juli impfen lassen

Biden kündigte zudem an, dass sich bis Ende Juli alle US-Bürger gegen das Coronavirus impfen lassen können. "Bis Ende Juli werden wir 600 Millionen Impfdosen haben, genug, um jeden US-Bürger zu impfen", sagte Biden. Er hatte zuvor erklärt, dass schon im Frühjahr genug Impfstoff für alle Menschen in den Vereinigten Staaten erhältlich sein werde. Zuletzt verwies das Weiße Haus jedoch auf Probleme bei der Verfügbarkeit von Vakzinen sowie bei deren Auslieferung.

Bei der Veranstaltung im sogenannten Townhall-Format warb Biden zudem um Unterstützung für sein umstrittenes Corona-Hilfspaket. "Jetzt ist die Zeit, in der wir Geld ausgeben sollten. Jetzt ist die Zeit, groß zu denken", sagte er. Das Konjunktur- und Hilfspaket hat im Senat bereits eine wichtige Hürde genommen, ist jedoch noch nicht endgültig verabschiedet.

Biden hält die Hilfen angesichts der schweren Gesundheits- und Wirtschaftskrise für unabdingbar. Sein Vorschlag sieht unter anderem 160 Milliarden Dollar für Corona-Impfungen, Tests und Gesundheitspersonal sowie Schecks über 1.400 Dollar für Millionen Bürger vor. Die Mehrheit der oppositionellen Republikaner im Kongress sieht das Hilfspaket kritisch. Sie halten die Hilfen für übertrieben und nicht ausreichend zielgerichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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