Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

USA – Joe Biden zur Impfstoffverteilung: "America First"

Rede vor dem Kongress  

US-Präsident über Impfstoffe: erst Amerika, dann der Rest der Welt

29.04.2021, 07:20 Uhr | dpa

Joe Biden: "Amerika ist wieder auf dem Vormarsch"

In seiner ersten Rede vor dem Kongress hat US-Präsident Joe Biden eine rosige Zukunft für die Vereinigten Staaten angekündigt. Doch nach 100 Tagen im Amt sieht er auch Reformbedarf.

"Auf dem Vormarsch": US-Präsident Biden skizziert eine rosige Zukunft für die USA. (Quelle: Reuters)


In den USA ist mehr als die Hälfte der Erwachsenen bereits mindestens einmal geimpft. Für Präsident Joe Biden ist das kein Grund, nun Impfstoff an andere Länder zu verteilen. Für die Zukunft aber hat er große Pläne. 

Die USA werden Präsident Joe Biden zufolge andere Länder mit Corona-Impfstoffen versorgen, sobald es ausreichend Dosen für die eigene Bevölkerung gibt. Amerika werde für die Welt ein "Waffenlager für Impfungen" sein, genauso wie die USA im Zweiten Weltkrieg das Zeughaus der Demokratie gewesen seien, sagte Biden am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner ersten Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Kein Land könne alleine mit der Pandemie fertig werden, betonte Biden. "Es gibt keine Mauer, die hoch genug wäre, jegliche Viren abzuhalten", sagte er.

Bidens Regierung hat versprochen, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land zu haben. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den USA hat bislang mindestens eine Impfdosis erhalten. Seit dem Impfstart Mitte Dezember wurden rund 235 Millionen Impfdosen verabreicht.

Impfstoff an Mexiko und Kanada abgegeben

Bislang haben die USA rund vier Millionen Dosen des noch nicht in den USA zugelassenen Impfstoffs des Herstellers Astrazeneca an die Nachbarländer Mexiko und Kanada abgegeben. Zudem stellten die Vereinigten Staaten Indien Rohstoffe zur Herstellung von rund 20 Millionen Dosen zur Verfügung.

Biden wurde am 20. Januar vereidigt und ist am Donnerstag 100 Tage im Amt. Die erste Rede eines neu gewählten US-Präsidenten bei einer gemeinsamen Sitzung des Repräsentantenhauses und des Senats im US-Kapitol wird traditionell nicht als Rede zur Lage der Nation bezeichnet, die ansonsten jährlich erfolgt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal