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Bundestagswahl 2017: Wahlbeteiligung bis 14 Uhr auf Niveau von 2013


Wahlbeteiligung bisher auf Niveau von 2013

Von t-online
Aktualisiert am 24.09.2017Lesedauer: 2 Min.
Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland.
Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland. (Quelle: imago)
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Bei der Bundestagswahl zeichnet sich eine ähnliche Wahlbeteiligung ab wie vor vier Jahren. Bis 14 Uhr gaben 41,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Bundeswahlleiter mitteilte. Das waren 0,3 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren.

Die Stimmen der Briefwähler sind dabei nicht berücksichtigt. Die Wahlbeteiligung insgesamt hatte vor vier Jahren 71,5 Prozent betragen. Bei der Bundestagswahl 2009 war sie auf den bislang niedrigsten Stand überhaupt abgerutscht und lag bei 70,8 Prozent.

1972 wählten 91,1 Prozent

Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland. Im europäischen Vergleich verzeichnet die Bundesrepublik den zweitgrößten Rückgang bei der Wahlbeteiligung hinter Portugal.

Die Wahlbeteiligung gibt den Anteil der Wahlberechtigten wieder, die bei der entsprechenden Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Es werden auch ungültige Stimmzettel mitgerechnet.

Ihren Höhepunkt hatte die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 1972 mit 91,1 Prozent. Den tiefsten Stand der Wahlbeteiligung erreichte sie bei der Bundestagswahl 2009, wo nur 70,8 Prozent von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Bei der Bundestagswahl 2013 waren es 71,5 Prozent und somit nicht einmal ein Prozent mehr als 2009.

Enthaltungen bei Wahlen oft politisch motiviert

Laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung sind Nichtwähler durchaus politisch interessiert und informiert, sie beobachten das politische Geschehen sowie die Wahlkampfaktivitäten der Parteien. Die Hauptmotive der Nichtwähler sind politisch: Unmut über Politiker sowie Unzufriedenheit mit den Programmen der Parteien sind die Hauptgründe für die Enthaltung bei den Bundestagswahlen.

Laut der genannten Studie werden folgende Gründe für die Wahlabstinenz angegeben:

  • 34 Prozent: Die Politiker haben kein Ohr mehr für die Sorgen der kleinen Leute.
  • 31 Prozent: Den Politikern geht es nur um die eigene Karriere.
  • 24 Prozent: Ich bin mit dem ganzen politischen System unzufrieden.
  • 21 Prozent: Die Parteien unterscheiden sich nicht mehr voneinander.
  • 20 Prozent: Es lohnt sich nicht zur Wahl zu gehen, weil die Stimmabgabe nichts bewirkt.
  • 18 Prozent: Keine Partei vertritt meine Interessen.
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