Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Gesellschaft >

Joachim-Gauck-Besuch in Sebnitz: Polizei ermittelt gegen Pöbler

Nach Tumulten bei Gauck-Besuch  

Polizei ermittelt gegen Pöbler von Sebnitz

28.06.2016, 07:52 Uhr | dpa, t-online.de

Joachim-Gauck-Besuch in Sebnitz: Polizei ermittelt gegen Pöbler. Bundespräsident Joachim Gauck war im sächsischen Sebnitz am Wochenende von mehreren Demonstranten unfreundlich empfangen worden. (Quelle: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck war im sächsischen Sebnitz am Wochenende von mehreren Demonstranten unfreundlich empfangen worden. (Quelle: dpa)

Die Pöbeleien und Tumulte beim Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck am Sonntag in Sebnitz haben für zwei Störenfriede ein Nachspiel. Wie die Polizei in Dresden mitteilte, wurde gegen zwei Beteiligte ein Strafverfahren eingeleitet.

Nach Polizeiangaben wird einem 30 Jahre alten Mann versuchte gefährliche Körperverletzung, Widerstand, Verstoß gegen das Waffengesetz und die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Gegen eine weitere Person wird ebenfalls wegen Widerstandes ermittelt.

Bundespräsident verbal attackiert

Gauck war am Sonntag als Gast des Deutschen Wandertages im sächsischen Sebnitz verbal attackiert worden. Die Polizei bezifferte die Gruppe der Störer am Rathaus auf 50 und auf dem Marktplatz auf etwa 180 Personen.

Sie hatten Sprechchöre skandiert, darunter "Hau ab" und "Volksverräter". Aus diesem Grund ermittelt die Polizei zudem wegen Beleidigung. Von neun Demonstranten wurden die Personalien festgestellt. Die Polizei sprach fünf Platzverweise aus.

Der Bundespräsident versuchte, sich bei seinem Besuch nicht von der aggressiven Stimmung beirren zu lassen. Mit dabei waren auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt.

"Das war nicht schön"

Eine Sprecherin Gaucks bestätigte, dass es sehr heftige verbale Angriffe gegeben habe. "Das war nicht schön." Es habe aber auch Beifall gegeben. Gauck habe es zur Kenntnis genommen und freundlichen Menschen die Hand gereicht.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal