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Oersdorf: Nach Angriff auf Bürgermeister erhält Vorgänger Drohungen


Gemeinde Oersdorf in Schleswig-Holstein
Weitere Drohung nach Angriff auf Bürgermeister

Von dpa, afp
Aktualisiert am 30.09.2016Lesedauer: 1 Min.
Joachim Kebschull, der Bürgermeister der Gemeinde Oersdorf ,wurde am Donnerstag vor einer Sitzung des Bauausschusses niedergeschlagen.Vergrößern des BildesJoachim Kebschull, der Bürgermeister der Gemeinde Oersdorf ,wurde am Donnerstag vor einer Sitzung des Bauausschusses niedergeschlagen. (Quelle: OeWV/dpa-bilder)
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Nach der Attacke auf den Bürgermeister der kleinen Gemeinde Oersdorf in Schleswig-Holstein ist eine weitere Drohung per E-Mail eingegangen. "Wer jetzt noch immer nicht hören will, wird bestimmt wieder fühlen", heißt es in dem Schreiben.

Die Droh-Mail ging an den früheren Bürgermeister Wilfried Mündlein (parteilos). "Aus Knüppel wird Hammer, aus Hammer wird Axt", heißt es weiter.

Mail stammt von österreichischem Provider

Mündlein brachte das Schreiben zu einem Treffen mit Landesinnenminister Stefan Studt (SPD) mit. Die Mail stammt den Angaben zufolge von einem österreichischen Provider. Mündlein war von 1994 bis 2013 Bürgermeister in der Gemeinde.

Der jetzige Bürgermeister Joachim Kebschull war am Donnerstagabend vor einer Sitzung des Bauausschusses niedergeschlagen worden, bei der es auch um die Unterbringung von Flüchtlingen gehen sollte. Zuvor hatte es Drohungen mit fremdenfeindlichem Hintergrund gegen den Kommunalpolitiker gegeben.

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Kubicki: Leider kein Einzelfall

Die Landespolitik in Schleswig-Holstein reagierte schockiert auf den Vorfall. CDU-Landeschef Ingbert Liebing sprach von einem "kriminellen Akt". Die Vorsitzende der Grünen, Eka von Kalben, bezeichnete den Übergriff als "abscheulich", der FDP-Landtagsfraktionschef Wolfgang Kubicki nannte die Tat "ein hinterhältiges, feiges Attentat". Leider sei dies kein Einzelfall. "Es gibt bedauerlicherweise Menschen, die ihre Grenzen nicht mehr kennen."

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