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"Nord Stream 2"-Verbindung: Aktivisten besetzen Pipeline-Baustelle

Verbindung zu Nord Stream 2  

Aktivisten besetzen Pipeline-Baustelle

16.05.2019, 11:47 Uhr | dpa

"Nord Stream 2"-Verbindung: Aktivisten besetzen Pipeline-Baustelle. Ein Pipeline-Stück der Erdgaspipeline Eugal: Aktivisten sind in die Rohre geklettert. (Quelle: dpa/Stefan Sauer)

Ein Pipeline-Stück der Erdgaspipeline Eugal: Aktivisten sind in die Rohre geklettert. (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

In Mecklenburg-Vorpommern sind Aktivisten in Rohre einer Pipeline-Baustelle geklettert. Mit der Aktion soll gegen das umstrittene Bauvorhaben Nord Stream 2 protestiert werden. 

Aktivisten haben in Mecklenburg-Vorpommern eine Baustelle der Erdgaspipeline Eugal besetzt, die bald den Weitertransport von Erdgas aus der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 sicherstellen soll. Mehrere Menschen seien in Wrangelsburg in bereits verlegte Rohre gekrochen, erklärte ein Polizeisprecher. "Wir vermuten, dass sie ziemlich weit rein sind." Wie viele Menschen sich in der Röhre aufhielten, war den Angaben zufolge zunächst nicht geklärt. Die Polizei gehe aber von fünf Personen aus.

Mit der Aktion unter dem Motto "Nord Stream 2 verstopfen!" wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben den Bau der Pipeline verzögern und auf Klimaschäden durch Erdgas aufmerksam machen. Erdgas sei wegen des hohen Methan-Gehalts viel klimaschädlicher als angenommen. Mehr Gasförderung verhindere das Erreichen der Pariser Klimaziele.

Die Gaspipeline Eugal soll auf 485 Kilometern von Greifswald bis zur tschechischen Grenze verlaufen. Sie soll den Weitertransport von Erdgas aus der Ostseepipeline Nord Stream 2 sicherstellen.
 

 
Nord Stream 2 soll bis Jahresende fertig sein. Befürworter argumentieren, die Leitung sei notwendig, da die Eigenproduktion an Erdgas in Europa bis 2035 deutlich sinken, der Bedarf aber annähernd gleich bleiben werde. Kritiker betonen dagegen, dass Nord Stream 2 den EU-Binnenmarkt bedrohe. Etliche EU-Länder und auch die USA lehnen das Projekt ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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